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Ein Ultraschallverfahren zur quantitativen Ermittlung von Textur und Anisotropie in Metallmatrixverbundwerkstoffen

 
: Salama, K.; Spies, M.

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
Modelle und Theorien für die US-Prüfung 1990. Vorträge des Seminars
1991 (DGZfP-Berichtsbände 23)
pp.223-232
Seminar über Modelle und Theorien für die Ultraschallprüfung <1990, Berlin/West>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()
elastic anisotropy; elastische Anisotropie; metal-matrix composite; Metallmatrixverbundwerkstoff; orientation distribution function; Orientierungsverteilungsfunktion; Textur; texture; Ultraschallgeschwindigkeit; ultrasound velocity

Abstract
In diesem Beitrag wird ein Verfahren zur Bestimmung der Textur in Metallmatrixverbundwerkstoffen (MMCs) beschrieben. Es wird angenommen, daß die verstärkenden Partikel die elastischen Eigenschaften des Verbundwerkstoffes, gleichzeitig aber nur die Textur der Matrix verändern. Das Verfahren basiert auf der Messung der sechs unabhängigen Ultraschallgeschwindigkeiten Vij und auf der Notation nach Bunge. Die untersuchten MMCs sind die Siliziumcarbid (SiC)-Partikel-verstärkten Aluminium 8091 und 7064 Metallmatrixverbundwerkstoffe. Die Entwicklungskoeffizienten vierter Ordnung der Orientierungsverteilungsfunktion (ODF) wurden als Funktion des SiC-Gehaltes in diesen Verbundwerkstoffen gemessen, der maximal 20% betrug. Desweiteren wurde der Zusammenhang zwischen der elastischen Anisotropie und der Textur in diesen Zwei-Phasen-Materialien untersucht. Die gefundene lineare Korrelation zwischen der Anisotropie, beschrieben durch den E-Modul, und der Textur, beschrieben durch die ODF-Entwicklungsk oeffizienten vierter Ordnung, bestätigt bekannte Zusammenhänge für diese MMCs.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-37407.html