Fraunhofer-Gesellschaft

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Überwachung des Füllstandes am RDB mit Hilfe stationärer EMUS-Sonden

Vortrag 27
 
: Löhr, E.; Walleser, A.; Hübschen, G.

Staatliche Materialprüfungsanstalt -MPA-, Stuttgart:
14. MPA-Seminar '88. Sicherheit und Verfügbarkeit in der Anlagentechnik mit dem Schwerpunkt Langzeitintegrität der druckführenden Bauteile von Kernkraftwerken
Stuttgart, 1988
20 pp.
MPA-Seminar <14, 1988, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()
Blasenbildung; Dämpfung; EMUS-Sonde; Füllstand; Longitudinalwelle; RDB; Rückwandechofolge; SV-Welle; Überwachung; Ultraschallverfahren; Winkeleinschallung

Abstract
Die Bestimmung von Füllstand und Blasenbildung bei flüssiges Medium enthaltenden Behältern und Rohrleitungen ist eine wesentliche Komponente der Betriebsüberwachung. Hierfür eignet sich als ein von außen einsetzbares Meßverfahren das Ultraschall-Impuls-Echo-Verfahren. Piezoelektrische Ultraschall-Prüfköpfe sind wegen Schwierigkeiten der Ankopplung und deren Konstanz bei den Betriebstemperaturen (T = 300 Grad C) nicht einsetzbar. Diese Probleme werden durch den Einsatz von elektromagnetischen US-(EMUS-) Prüfköpfen gelöst. Dabei wird aus wandlungsphysikalischen Gründen die Longitudinalwelle in der Flüssigkeit über den Umweg der Brechung einer schräg in die Behälterwand eingestrahlten Transversalwelle erzeugt. In einer Pitch-Catch-Technik wird die Füllstandshöhe durch spiegelnde Reflexion an Behältereinbauten bestimmt. Es wird über Laboruntersuchungen zur Anwendbarkeit dieser Technik bei unterschiedlichen Wasserstrecken berichtet. Da schon bei Blasenbildungen mit einem Volumenanteil von 1 % das durch das Wasser übertragene Ultraschallsignal nicht mehr ausgewertet werden kann, wurden Untersuchungen zur Auswertung der an der Behälterinnenseite reflektierten Transversalwellen durchgeführt. Aufgrund der geänderten Reflexionsbedingungen zwischen den Zuständen "Wasser vorhanden" und "kein Wasser vorhanden" ergibt sich eine redundante Prüfaussage. (IZFP)

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-37284.html