Fraunhofer-Gesellschaft

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Technologieindikatoren - Aussagekraft, Verwendungsmöglichkeiten, Erhebungsverfahren

 
: Schmoch, U.; Grupp, H.

Bullinger, H.-J.; Fähnrich, K.-P.:
Handbuch des Informationsmanagements im Unternehmen. Bd.II : Technik, Organisation, Recht, Perspektiven
München: Beck, 1991
ISBN: 3-406-33720-1
pp.1571-1615
German
Book Article
Fraunhofer ISI ()
Biliometrie; Literaturstatistik; patent statistics; Patentstatistik; R and D management; Technikindikator; technology indicator; technometrics; Telekommunikation; Wissenschaftsindikator

Abstract
Die meisten der derzeit verwendeten Technologieindikatoren sind von berichtendem Typ und können für Vergleichszwecke nicht benutzt werden. Es gibt schon eine Reihe von vergleichenden Indikatoren; die meisten der im vorliegenden Beitrag dargestellten Einzelbeispiele gehören dazu. Will man zu bewertenden Technologieindikatoren kommen, müssen kausale oder wenigstens regressionsanalytische Zusammenhänge zwischen allen möglichen Indikatoren gezeigt werden. Eine Reihe derartiger Zusammenhänge sind bereits nachgewiesen, andere fehlen aber teilweise deswegen noch, weil gewisse Indikatoren nicht verfügbar sind oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand zu erheben wären. In der Zusammenschau aller bekannten Indikatoren für Forschung, Technik und Wirtschaft zeigt sich, daß die diversen Patentindikatoren besonders flexibel anpaßbar sind. Die im Vergleich zu anderen Systematiken äußerst fein eingeteilte Patentklassifikation sowie die Möglichkeit der Stichwortsuche erlauben es, die darin gemessenen sta rren Wirtschaftssystematiken einigermaßen genau abzubilden. Der technometrische Indikator kann feiner als Patentindikatoren differenzieren, wenn bei der Erstellung der entsprechenden Spezifikationslisten industrieller Sachverstand einbezogen ist; es existiert aber keine vorab festgelegte Klassifikation der Technik. Ein Nachteil der Patentstatistik liegt sicherlich darin begründet, daß die nationalen Rechtssysteme sehr unterschiedlich sind. Die Kombination von Recherchen an mehreren repräsentativen Patentämtern ist daher ein nicht zu umgehendes Gebot. Zwischen den verschiedenen Technologieindikatoren bestehen weitere synergistische Effekte. So können bei Abgrenzungsfragen im Hinblick auf die zu untersuchenden Technologien gegenseitige Hilfsfunktionen übernommen werden, etwa wenn bei einer Expertenbefragung die Listen der zu befragenden Institutionen aus Ranglisten der aktiven Patentanmelder erstellt werden. Es ist häufig argumentiert worden, daß der einzelne Indikator ein schlechter St e

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-35904.html