Fraunhofer-Gesellschaft

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Die Summe aus Prozeßaufwand und Logistikaufwand muß minimiert werden. Möglichst kleine und schnelle Regelkreise bilden. Auf dem Weg zur fraktalen Fabrik

On the way to the fractal factory
 
: Warnecke, H.-J.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (1991), No.201, pp.8
ISSN: 0174-4909
German
Journal Article
Fraunhofer IPA ()
Chaos; Determinismus; Fraktal; Fraktale Fabrik; Kommunikation; Mitarbeiter; Motivation; Struktur; Weltbild

Abstract
Traditionelle Gestaltungsansätze für Produktionsbetriebe orientieren sich an einer deterministischen Weltanschauung. Deren Gültigkeit ist unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen mehr und mehr in Frage zu stellen. Die Fabrik wird in Zukunft weniger ein rechnergesteuertes Produktionssystem mit determinierten Abläufen nach bestimmten Regeln sein, sondern aus teilautonomen Regelkreisen bestehen, die jeweils optimale Methoden anwenden und über die zu verfolgenden Ziele gesteuert werden. Damit lassen sich erhebliche Potentiale erschließen, die insbesondere in der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter zu sehen sind. Mit diesem Gestaltungsansatz können Industriebetriebe erheblich schlagkräftiger agieren. Insbesondere die deutsche Industrie scheint gute Voraussetzungens zur Umsetzung dieser Methodik mitzubringen. Im Gegensatz zu früheren humanzentrierten Technikansätzen erfordert eine fraktale Struktur ein leistungsfähiges Informations- und Kommunikationssystem.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-35323.html