Fraunhofer-Gesellschaft

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Servicestrategien für die Instandhaltung in Unternehmensverbünden

 
: Kuhn, A.; Bandow, G.; Merchel, R.

Gerlach, H.:
Instandhaltung und Europäischer Markt : Probleme, Rahmenbedingungen, Lösungswege
Dortmund, 1995
ISBN: 3-89227-043-0
pp.37-66
Instandhaltungsforum der Universität Dortmund <6, 1995, Dortmund>
German
Conference Paper
Fraunhofer IML ()
Analysesystem; Anlagen-Benchmarking; Anlagenüberwachung; Betriebskosten; Börsenmodell; CALS; Dienstleistungsfunktion; Ersatzteilmanagement; Instandhaltung; Pager; Prognosesystem; service; SOFIA-Methode; Störungsmanagement; Telekommunikationsdienst; Unternehmensverbund; Verfügbarkeit

Abstract
Die sich verändernden Anforderungen an Industrieunternehmen haben ihre Ausprägung in einem Automatisierungs- und Verkettungsgrad der Maschinen und Anlagen und Systemen gefunden. Die Produktion als zentrale Stelle im Leistungserstellungsprozeß kommt ohne ihren Partner Instandhaltung nicht mehr aus, will sie eine hohe Auslastung der Anlagen unter Einhaltung der Erfolgsfaktoren Qualität, Kosten, Produktivität, Liefertreue sowie Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter erreichen. Dies geht nur bei nahezu unterbrechungsfreier Verfügbarkeit der Anlagen. Maßstab für die Instandhaltung ist somit eine hohe Anlagenverfügbarkeit bei minimalen Kosten. Die Instandhaltung beruht daher heute nicht mehr auf der Feuerwehrstrategie, sondern hat sich zu einer zustandsorientierten Denk- und Handlungsweise entwickelt. Diese setzt eine Zustandsüberwachung voraus, die dadurch zu einer wesentlichen Aufgabe der Instandhaltung wird. Zudem sind die Unternehmen durch die ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfu ngskette und die Informations- und Kommunikationstechnik enger zusammengerückt. Hieraus resultieren zusätzliche Anforderungen an die Instandhaltung. Die für die Instandhaltung relevanten Daten und Informationen müssen schneller bereitgestellt und ausgewertet werden. Eine enge informationalisierte Zusammenarbeit der Instandhalter und Fertigungsgruppen der einzelnen Unternehmen eines Unternehmensverbundes und mit den Lieferanten von Maschinen und Anlagen wird zu einem bestimmten Faktor zur Erfüllung der Zielfunktion der Instand-haltung. In diesem Beitrag werden ausgewählte Lösungsansätze vorgestellt, die sowohl die organisatorischen Aspekte zur Aufgabenteilung als auch die raum-zeitichen Gesichtspunkte der Durchführung der Instandhaltungsprozesse berücksichtigen. Es handelt sich hierbei um Servicesysteme, die im Sinne des KVP die Durchführung als auch den Informationsfluß über die gesamte Wertschöpfungskette optimieren helfen

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-33316.html