Fraunhofer-Gesellschaft

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Selbstorganisation im Produktionsbetrieb

 
: Warnecke, H.-J.; Hüser, M.

Gesellschaft für Fertigungstechnik; Univ. Stuttgart, Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb -IFF-; Univ. Stuttgart, Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen -ISW-; Univ. Stuttgart, Institut für Umformtechnik -IFU-; Univ. Stuttgart, Institut für Werkzeugmaschinen -IFW-; Univ. Stuttgart, Institut für Strahlwerkzeuge -IFSW-; VDI-Gesellschaft Produktionstechnik -ADB-; Univ. Stuttgart, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement -IAT-; Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. -VDMA-, Frankfurt/Main; Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik -WGP-; Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation -IAO-, Stuttgart; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Zukunftssicherung durch Innovation
Berlin: Springer, 1994
ISBN: 3-540-58509-5
pp.19-35
Fertigungstechnisches Kolloquium <9, 1994, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer-Gesellschaft
Arbeitsplanung; Fertigungssteuerung; Materialwirtschaft; Organisation; Produktentwicklung; Produktgestaltung; SelbstOrganisation; Selbststeuerung

Abstract
Ein erster Befund dieser Betrachtungen bezieht sich auf die weniger weitreichende Dimension der Selbstorganisation, die Selbststeuerung. Für eine Reihe von Anwendungen verspricht sie deutliche Verbesserungen gegenüber bisherigen, auf Zentralisierung basierenden Ansätzen. Hieraus kann die Empfehlung abgeleitet werden, alle Unternehmensbereiche auf Möglichkeiten zur Umsetzung hin zu untersuchen. Es wurdejedoch darauf hingewiesen, daß die Aussagen für eine stabile Produktionsumgebung nur bedingt Gültigkeit haben. Insofern ist also in Zukunft von einer Parallelität von Selbst- und Fremdsteuerung auszugehen. Dies gilt insbesondere auch für die Selbstgestaltung, die nur als Ergänzung zur koordinierenden Tätigkeit einer übergeordneten Instanz (Fremdgestaltung) gesehen werden kann. Insofern ist auch klar, daß die Frage, ob das Prinzip der Fremdorganisation abgelöst wird durch das der Selbstorganisation, zumindest für den Bereich der Produktionstechnik zu verneinen ist. Um die im Einzelfall gee igneten Ansatzpunkte und Vorgehensweisen identifizieren zu können, werden Instrumente zur Unternehmensanalyse benötigt. Sie erlauben eine quantifizierte Einordnung des Unternehmens in sein Wettbewerbsumfeld. Die Strukturierung und Standardisierung der Instrumente ermöglicht einerseits eine rationelle Anwendung und andererseits den Aufbau einer Datenbasis für Vergleichszwecke. Auf dieser Basis lassen sich alternative Lösungsansätze gegenüberstellen und vergleichend bewerten. In der Praxis hat sich bewährt, die Ergebnisse einer mit geringem Erhebungsaufwand erstellten Analyse im Rahmen eines ein- bis zweitägigen Workshops im Unternehmen auszuwerten und daraus das weitere Vorgehen abzuleiten.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-33045.html