Fraunhofer-Gesellschaft

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Pervaporation, Einsatzmoeglichkeiten eines neuen Membranverfahrens in der Biotechnologie

 
: Bell, C.M.; Gerner, F.J.; Chmiel, H.; Kimmerle, K.

Kula, M.-R.; Schügerl, K.; Wandrey, C.:
Technische Membranen in der Biotechnologie
Weinheim/Bergstrasse: VCH Verlagsgesellschaft, 1986 (GBF-Schriftenreihe 9)
ISBN: 3-527-26561-9
pp.151 ff
German
Book Article
Fraunhofer IGB ()
Membran; Membranmodell; pervaporation

Abstract
Aufgrund der Moeglichkeit, regenerierbare Rohstoffe zu verwenden, und der Verfuegbarkeit von optimierten Mikroorganismen wird der biotechnologischen Produktion von Grundchemikalien die Chance eingeraeumt, mit herkoemmlichen Produktionsverfahren in Konkurrenz treten zu koennen. Gerade bei der Produktion von Grundchemikalien spielt allerdings der technisch-wirtschaftliche Aufwand zur Produktaufarbeitung eine entscheidende Rolle, so dass der Entwicklung von Aufarbeitungsverfahren annaehernd der gleiche Stellenwert zukommt wie der Entwicklung der biotechnologischen Produktion. Hier bietet sich fuer die Trennung von Fluessigkeitsgemischen ein relativ neues Membranverfahren, naemlich die Pervaporation, an. Dabei kann ein homogenes Fluessigkeitsgemisch aufgrund von unterschiedlicher Sorption und Diffusion der einzelnen Komponenten in einer Membran getrennt werden. Die fuer den Stofftransport entscheidenden Faktoren, naemlich Diffusionskoeffizienten und Loeslichkeit der Fluessigkeitskomponente n in der Membran, sind weitgehend Materialeigenschaften der Membran und lassen sich aus diesen vorhersagen, so dass mit Hilfe von verschiedenen Modellvorstellungen eine gezielte Membranentwicklung fuer ein bestimmtes Trennproblem moeglich ist.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-28293.html