Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Nachhaltigkeit wird sich ökonomisch und ökologisch auszahlen. Optimierung des betrieblichen Umweltschutzes durch zukunftsorientierte Instandhaltung

 
: Kuhn, A.; Bandow, G.

Handelsblatt (1999), No.178 v. 15.09.1999, pp.B1
ISSN: 0017-7296
German
Journal Article
Fraunhofer IML ()
nachhaltige Instandhaltung; Ressourcenschonung; SINUS; strategisches Dilemma; Veränderungstreiber

Abstract
Die Umweltdiskussion ist hinter Themen wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitslosigkeit, Standortsicherung und Steuerlast in der Priorität zurückgefallen. Das spiegelt sich auch in den Investitionen für den Umweltschutz wider. Aufgrund dieser Entwicklung ist es nicht verwunderlich, daß die Unternehmen nur das tun, was die gesetzlichen Regelungen fordern. Doch diese defensive.Haltung muß durch eine offensive Umweltpolitik abgelöst werden, um erfolgreich den Weg in die Nachhaltigkeit einzuschlagen. Damit der erforderliche Veränderungsprozeß beschleunigt wird, ist ein "Veränderungstreiber" erforderlich. In produzierenden Unternehmen bietet es sich an, hierzu die Instandhaltung zu nutzen. Die Idee, den betrieblichen Umweltschutz mit Hilfe des Veränderungstreibers "Instandhaltung" zu optimieren, wird an der Universität Dortmund im Rahmen des Forschungsprojektes "Synergieeffekte durch Integration von Umweltschutzaufgaben in die Instandhaltung" (kurz: SINUS) untersucht. Eine nachhaltige Instandha ltung verbindet dabei die bisherigen technischen Forderungen der Instandhaltung mit der ökonomischen , ökologischen und sozialen Dimension des Nachhaltigkeitsprinzips. Derzeit befindet sich die Instandhaltung allerdings in den meisten Unternehmen in einem strategischen Dilemma. Um diese strategische Lücke zu schließen und die Neupositionierung der Instandhaltung zu verwirklichen, werden Hilfsmittel, Methoden und Werkzeuge benötigt. Gelingt der Veränderungsprozeß in der Instandhaltung, können die resultierenden ökonomischen und vor allem auch ökologischen Verbesserungspotentiale ausgeschöpft werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-25404.html