Fraunhofer-Gesellschaft

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Möglichkeiten mit der Elektrostatischen Applikation bei der Kunststofflackierung mit 2-K-Lacken

 
: Hoffmann, U.

Ondratschek, D.:
Die 2-K-Lackierung von Metall, Kunststoff und Holz (MDF) 1996. Tagungsband : Tagung, 15./16. Februar 1996, Bad Nauheim
Berlin: Technik + Kommunikation Verlag, 1996 (Schriftenreihe Praxis-Forum)
pp.165-180
Lackieren <1996, Bad Nauheim>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
2-K-Lackierung; antistatisches Behandeln; Elektrostatisches Pulverspritzen; Kunststoff; lackieren; Spritzpistole

Abstract
Ohne umfangreiche und systematische Versuche ist die Realisierbarkeit beim elektrostatischen Lackauftrag für die jeweilige Anwendung nicht abschätzbar, allgemeine Regeln bestehen bisher nicht. In den Anwendungsfällen mit einem Grundlackaufbau sollte der Einsatz eines leitfähigen Grundlackfilmes zur Ermöglichung des elektrostatischen Auftrages der nachfolgenden Lackschichten unbedingt überprüft werden. Für Anwendungen, bei denen ein leitfähiger Grundlackfilm nicht möglich ist (z.B. bei einem Einschichtaufbau), sollten u.a. folgende Primärmaßnahmen untersucht werden: - wäßrige Antistatiklösung, - komplettes oder partielles Vorspritzen mit Lackmaterial und - Warenträger aus Nichtleitermaterial in Verbindung mit optimierter Erdungsdynamik und berührungsloser Erdung. Diese Maßnahmen können kombiniert und mit Zusatzmaßnahmen unterstützt werden (z.B. physikaliche Vorbehandlung, Klima bei der Konditionierung und beim Lackauftrag, leitfähige Hinterlegung der Kunststffteile). Für erste Versuche ist auch der Einsatz von Spritzpistolen mit Elektrostatikunterstützung sinnvoll. Die Versuche sollten in jedem Fall gemeinsam mit den Lack-, Geräte-, Automaten- und Anlagenherstellern durchgeführt werden, da Modifizierungen beim Lackmaterial und in der Anlagentechnik zu erwarten sind.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-24889.html