Fraunhofer-Gesellschaft

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Magnetische Resonanztechnik als Werkzeug für die Basissicherheitsstrategie in der Qualitätssicherung im Entwicklungslabor für Polymerwerkstoffe

 
: Kuhn, W.; Dobmann, G.; Köller, E.; Kröning, M.

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
Innovative ZfP - eine Herausforderung für die gesamte Industrie. Teil 1
Berlin, 1992 (DGZfP-Berichtsbände 33)
pp.65-72
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <1992, Fulda>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()
Basissicherheit; bioabbaubar; Elastomer; magnetische Resonanz; polymer; polymerwerkstoff

Abstract
Wie die Entwicklungen in der Polymerphysik während der letzten Jahre zeigen, gehört die Magnetische Resonanz (Nuclear Magnetic Resonance - NMR), neben Neutronenverfahren zu den leistungsfähigsten Verfahren bei der Charakterisierung der Mikrostruktur von Polymeren. Sie bietet mit Hilfe der Bestimmung verschiedener Relaxationszeiten empfindliche Meßparameter zur qualitativen und quantitativen Charakterisierung der molekularen Beweglichkeit, die von Versprödungsprozessen und dem Abbau des Netzwerkes drastisch beeinflußt wird. Da sich Alterungsvorgänge auf molekularer Ebene durch eine Veränderung der molekularen Beweglichkeit äußern, können die NMR-Relaxatioszeiten als Meßparameter zur Beurteilung und Verfolgung der ALterungsprozesse eingesetzt werden. Diese Vorgänge können auch mit bildgebender NMR-Verfahren räumlich mit einer Auflösung von bis zu 10(hoch 4)mm3 verfolgt werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-22630.html