Fraunhofer-Gesellschaft

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Logistische Modelle für die moderne Fabrik

 
: Kuhn, A.

Bundesvereinigung Logistik e.V. -BVL-, Bremen:
Aufschwung mit Logistik. Lösungen für die Praxis. Berichtsband. Tl.2
München: Huss, 1993
pp.756-780
Deutscher Logistik-Kongreß <10, 1993, Berlin>
German
Conference Paper
Fraunhofer IML ()
ganzheitliches Denken; Lenkungsmodell; monitoring; Prozeßkette; Prozeßkettenmodell; simulation; Steuerungshierarchie; Strukturmodell

Abstract
Die in diesem Beitrag skizzierte Modelltheorie und ihre Anwendung in der Praxis ist sehr weit fortgeschritten und erfolgreich. Erstmals werden Pläne gleichermaßen und durchgängig für alle Phasen der Systementwicklung: Strategie-, Struktur-, Systemplanung und Prozeßtuning verwendbar. Das Hilfsmittel Simulationstechnik ist bereits eingeführt und verbreitet. Ergänzende Werkzeuge werden sukzessiv geschaffen. Prozeßkettenmodulation erzeugt aussagekräftige, umkomplizierte Pläne. Sie sind das Kommunikationsmedium, das systematisch, methodisch und strukturiert den komplizierten Gestaltungsprozeß der Unternehmenslogistik ganzheitlich unterstützt: ein Instrumentarium für den "Kontinuierlichen Verbesserungsprozeß"! Ausgehend vom Kundennutzen, den Wettbewerbsfaktoren und Effizienzbetrachtungen werden Prozesse rückwärts bis zu den Quellen der Materialbeschaffung mit Zielkosten, -zeiten und -servicegraden (-qualitäten) versehen, ganzheitlich begründet. Gleichzeitig werden Potentiale der Struktur-, S ystem- und Prozeßverbesserungen aufgedeckt und quantifiziert. Voraussetzung hierfür ist, daß die zur Prozeßkettendokumentation erforderlichen Daten vorliegen. Auch wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, sollte man sofort mit der Einführung der Methodik beginnen, denn: das Maß der "Nichtbeschreibbarkeit" von Prozeßketten ist ein Maß für die Logistikqualität in Unternehmen! Im Zweifelsfall fängt der "Kontinuierliche Verbesserungsprozeß" mit der Beseitigung dieser Qualitätsmängel an - mit Hilfe der Prozeßkettenmodulation. Die Erhebung der Prozeßketten verlangt die uneingeschränkte Unterstützung durch das Management. Die Orientierung der Kennwerte am Material- und Informationsfluß trägt zur Transparenz bei (ganzheitliches Denken, selbststeuernde Regelkreise, Kostenbewußtsein) und unterstützt den Segmentierungsgedanken. Es findet ein Wandel vom Denken in isolierten Lösungen hin zum Denken in Prozessen und Strukturen statt. Wettbewerbsvorteile, Qualität der Logistik und Prozeßeffizienz

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-22350.html