Fraunhofer-Gesellschaft

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Leistungssteigerung der Produktionsvorbereitung

 
: Krause, F.-L.

Spur, G. ; Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik -IPK-, Berlin:
Markt, Arbeit und Fabrik. Mut zum industriellen Aufbruch in Ost und West. Vorträge PTK '92
Berlin, 1992
pp.166-184
Produktionstechnisches Kolloquium <1992, Berlin>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPK ()
Arbeitsplanung; Computer Aided Design (CAD); CAM; communication; feature processing; Featureverarbeitung; information technique; Informationstechnik; integration; knowledge processing; Kommunikation; multimedia; process chain; product development; product model; production management; production preparation; Produktentwicklung; Produktionsmanagement; Produktionsvorbereitung; Produktmodell; Prozeßkette; SE; simultaneous engineering; Wissensverarbeitung; work planning

Abstract
Die Leistungssteigerung der Produktionsvorbereitung ist eine multidimensionale Zielsetzung, bei deren Umsetzung Methoden aus unterschiedlichen Bereichen zusammenwirken müssen, um eine optimale Leistungssteigerung zu erreichen. Bei der Schaffung leistungssteigernder Informationsstrukturen steht insbesondere die Flexibilität und Aktualität im Vordergrund, um die Wettbewerbsfähigkeit bei sich ständig ändernden Marktanforderungen langfristig zu sichern. Besonders vielversprechende Konzepte stellen in diesem Zusammenhang das Segmentierte Totale Produktmodell, das Simultaneous Engineering und die Informationsrückführung durch den Feedbackansatz dar. Neben der Schaffung leistungssteigernder Informationsstrukturen muß die Rechnerunterstützung auch um Funktionen für simultane und verteilte Vorgehensweisen erweitert werden, um eine weitere Verkürzung der Produktionsvorbereitungszeiten zu erreichen. Neben der Informationstechnik als Potential zur Leistungssteigerung der Produktionsvorbereitung dü rfen auch die Potentialbereiche Mensch, Organisation sowie Produkt- und Prozeßstrategie nicht vernachlässigt werden. Systeme zur produktorientierten und fabrikspezifischen Unterstützung einer fortschrittlichen Produktionsvorbereitung, die den steigenden Anforderungen an die Flexibilität genügen, werden auch zukünftig nich am Markt erhältlich sein. Einen vielversprechenden Lösungsansatz wird die benutzergetriebene Systementwicklung auf Basis von CASE-Tools bieten, die den Benutzer in die Lage versetzt, seine Systemumgebung auf der Grundlage verfügbarer Softwarebausteine, entsprechend den spezifischen Anforderungen, zu gestalten. Voraussetzung für den Einsatz von CASE-Tools zur Generierung dedizierter Anwendungssysteme für die Produktionsvorbereitung sind das Fabrikmodell, das Betriebsmittelmodell, eine rechnerinterne Beschreibung der verwendeten Basissysteme und eine detailierte Prozeßbeschreibung der Produktionsvorbereitung. Durch die Anwendung von CASE-Tools wird es zukünftig möglich

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-21956.html