Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

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Erfahrungen bei der Entwicklung von Telemanipulatoren im Servicebereich

 
: Wanner, M.-C.

Verein zur Förderung Produktionstechnischer Forschung e.V. -FpF-, Stuttgart:
Innovative Technologien für Dienstleistungen. Chancen für Anbieter, Vorteile für Nutzer. IPA-Technologie Forum
Stuttgart, 1994
pp.67-77
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Technologie-Forum) <11, 1994, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
Flugzeug; Flugzeugwaschroboter; manipulator; Roboter; service; serviceroboter; skywash; Waschanlage

Abstract
Mit Sicherheit können sowohl der Flugzeugwaschroboter als auch der Kanalroboter als 'Serviceroboter' bezeichnet werden. Die Geräte wurden konzipiert zu einer Zeit, wo es den Begriff noch gar nicht gab. Nach meiner Meinung zeichnen sich viele (mit Sicherheit aber nicht alle) 'Serviceroboter' durch folgende Merkmale und zu betrachtende Rahmenbedingungen aus: Komplexes Produkt: Eine Substitution der menschlichen Arbeit ist nur dann wirtschaftlich, wenn ein äußerst leistungsfähiges und/oder kostengünstiges Gesamtsystem angeboten wird. Dies und die schwierige Strukturierbarkeit der Arbeit im Dienstleistungsbereich führen zwangsläufig zu technisch anspruchsvollen und risikobehafteten Lösungen, die weiter einen hohen F & E-Aufwand erfordern. Erklärungsbedürftiges Produkt: Der Sprung von der Handarbeit zur mechanisierten Lösung ohne Zwischenschritt ist auch heute groß, weniger für die Entwickler, als für die Entscheidungsträger und direkt betroffenen Personen. Die hier zu leistende Überzeugung sarbeit durch den Planer und Entwickler kann größer sein als das technische Problem selbst. Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit ist weiter das Umfeld der Dienstleistungsbranche zu beachten, das sich nicht unbedingt mit Maßstäben aus der Fertigungtechnik messen läßt. Kundenbezogenes Produkt: Ohne aktive Mitarbeit des Dienstleisters wäre die Entwicklung der mir bekannten Serviceroboter nicht möglich gewesen. Interessant ist auch die Abhängigkeit in der anderen Richtung. Der Serviceroboter stellt also hohe Anforderungen an Entscheidungsträger, an den betroffenen Personenkreis und an die Entwickler. Der Beitrag hat gezeigt, daß das Thema 'Serviceroboter' mit vielen Risiken und Mühen verbunden ist. Der Preis dafür ist, wie z. B. im Falle SKYWASH, ein System, bei dem man mit dem Einsatz von zwei Geräten mehr als 40.000 Mannstunden und 3OOO Stunden durch die Wäsche verursachte Bodenliegezeit der Flugzeuge (Zahlen bezogen auf DLH-Flotte, Stand 1990) einsparen läßt. Der Frage 'Sind Serv

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-12723.html