Fraunhofer-Gesellschaft

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Eingabe handgeschriebener Zeichen mittels einer berührungsempfindlichen Zifferntastatur

 
: Geiser, G.

Merz, H. ; Informationstechnische Gesellschaft -ITG-:
Nutzung und Technik von Kommunikationsendgeräten. Vorträge der ITG-Fachtagung vom 13. - 15. September 1988
Berlin/West: VDE-Verlag, 1988 (ITG-Fachbericht 101)
ISBN: 3-8007-1575-9
pp.317-327 : Abb.,Lit.
Informationstechnische Gesellschaft (Fachtagung) <1988, Bad Nauheim>
German
Conference Paper
Fraunhofer IITB ( IOSB) ()
Eingabesystem; Erprobung(experimentell); Mensch-Maschine-Kommunikation; Mustererkennung; Programmierung(dynamisch); Schreibeingabe

Abstract
Bei einer Reihe von technischen Geräten ist die Mensch-Maschine-Kommunikation dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer zur Steuerung des Dialogs überwiegend Ziffern und nur gelegentlich Buchstaben in geringem Umfang einzugeben hat. Aus verschiedenen Gründen scheiden Eingabesysteme wie alphanumerische Volltastatur oder Spracheingabe häufig aus. Es wird daher ein Verfahren zur handschriftlichen Buchstabeneingabe mittels einer Ziffern (Zehner-)tastatur vorgeschlagen, dessen Grundgedanke darin besteht, die Zifferntastatur als Schreibfeld in der Weise zu benutzen, daß ein einzugebender Buchstabe auf dem Feld der zehn Tasten mit dem Finger in Blockschrift geschrieben wird. Hierzu wird das Tastenfeld mit berührungsempfindlichen Sensoren ausgestattet. Daraus ergeben sich die Vorteile, daß neben der Ziffertastatur kein zusätzlicher Platz erforderlich ist, daß eine fast allen Benutzern geläufige Form der Buchstabenerzeugung verwendet wird, daß durch das matrixförmige Raster der Zifferntastatur d ie Variationsbreite der vom Benutzer erzeugten Zeichen erheblich eingeschränkt und somit die Mustererkennungsaufgabe wesentlich erleichtert wird, und schließlich, daß die Zifferneingabe in der üblichen Weise geschehen kann. Zur Mustererkennung wird der "Nächster-Nachbar"-Klassifikator verwendet, wobei zur Reduzierung der Zahl der Prototypen die nichtlineare Anpassung von Muster- und Prototypvektor mittels der dynamischen Programmierung erfolgt.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-11160.html