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Über den Einfluß von Texturinhomogenität von austenitischem Schweißgut auf transversale Ultraschallwellen und über Konsequenzen für die Prüfung

 

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin; Hochschule für Technik und Wirtschaft, Zwickau:
Qualitätssicherung durch Werkstoffprüfung 1995
Berlin, 1995 (DGZfP-Berichtsbände 49)
pp.61-74
Qualitätssicherung durch Werkstoffprüfung <4, 1995, Zwickau>
German
Conference Paper
Fraunhofer IZFP ()

Abstract
Sind die Stengelkristallite von austenitischem Schweißgut und Plattierungswerkstoff nicht senkrecht auf der Nahtflanke oder Grenzfläche aufgewachsen, spalten die durch die Grenzfläche (in beiden Richtungen sowohl in das Schweißgut wie auch in das Grundmaterial) durchgelassenen Transversalwellen in zwei zueinander senkrecht polarisierte Anteile auf, deren Energieinhalte mit der Stengelkristallitneigung komplementär variieren. Der Effekt läßt sich mit der Polarisation der bei der Brechnung an der Grenzfläche ankoppelnden Ultraschallwellen erklären. Da im isotopen Grundmaterial die Transversalwellen entartet sind (d.h., daß alle die gleiche Phasengeschwindigkeit haben), pberlagern sich die an der Grenzfläche aufgespaltenen Anteile der aus dem Schweißgut einfallenden Transveralwelle zu einer resultierenden Transversalwelle, die i.a. weder horizontal noch vertikal polarisiert ist. Die Leistungsfähigkeit der Transversalwellen bei der Prüfung austenitischer geschweißter Komponenten läßt sich mit diesen Erkenntnissen vorhersagen. Dies wird am Beispiel der Querfehlerprüfung austenitischer Schweißungen mit horizontal polarisierten Transversalwellen TH demonstriert.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-11003.html