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Dynamische Märkte prägen die Ablauforganisation - Prozeß- und Materialflußgestaltung bei der KSB/Pompes Guinard S.A.

Dynamic Markets Strike the Sequence Management - Process and Material Planning at KSB, Pompes Guinard S.A.
 
: Jaberg, H.; Mezger, M.; Braun, H.-J.

Warnecke, H.-J.:
Aufbruch zum Fraktalen Unternehmen : Praxisbeispiele für neues Denken und Handeln
Berlin: Springer, 1995
ISBN: 3-540-58668-7
pp.187-209
German
Book Article
Fraunhofer IPA ()
Ablauforganisation; Anlagenplanung; customer; Dezentralisierung; Fabrikplanung; Fertigungsstruktur; Fractal Company; Fraktale Fabrik; Kunde; Lagerhaltung; Logistik (Industrie); material flow; optimization; Pumpe; reengineering; Regelkreis; Selbstorganisation; Selbststeuerung; teamwork

Abstract
Die Firma KSB Pompes Guinard C.A. stellt in einer stark kundenauftragsbezogenen Fertigung Serienpumpen her. Da der Markt für derartige Pumpen stark umkämpft ist, gilt hier im besonderen Maße Produkte von hoher Qualität, in kundenbedarfsgerechter Ausführung, zu attraktiven Preisen und bei hohem Lieferservice anzubieten. Diesen Forderungen versuchte man bei KSB durch die Beherrschung der Prozeßtechnologie, eine immense Bevorratung und große Typenvielfalt nachzukommen. Die großen Lagerbestände, sowie eine ungünstige Ablauforganisation verursachten Kosten, die die Wettbewerbsfähigkeit von KSB stark bedroht haben. Ziel dieses Projektes war es, diese Kosten ohne Einbußen beim Lieferservice oder der Erfüllung von Kundenwünschen zu senken. Das bedeutete, daß vordringlich nicht der Lagerbestand, sondern der Lagerbestandswert gesenkt und die Produktion restrukturiert werden mußte. Durch eine Analyse der Produktstruktur gelang es, diejenigen Prozeßpunkte herauszufinden, bis zu denen eine hohe Tei lebevorratung einen akzeptablen, also niedrigen Bestandswert, verursachte, gleichzeitig aber eine kurze Reaktionszeit auf die stark schwankenden Kundenwünsche gegeben war. Desweiteren gelang es über eine Restrukturierung der Fertigungsabläufe die Materialflüsse zu entflechten, unnötige Lager abzubauen und Durchlaufzeiten zu verkürzen. Dadurch ist KSB für die Zukunft bestens gerüstet.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/PX-10424.html