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Der Weg zum Projekterfolg - Management objektorientierter Software-Entwicklungsprojekte

 
: Friedrich, H.

HMD. Theorie und Praxis der Wirtschaftsinformatik 36 (1999), No.210, pp.23-36
ISSN: 0939-2602
ISSN: 0723-5208
ISSN: 1436-3011
ISSN: 2198-2775
German
Journal Article
Fraunhofer ISST ()
Projektmanagement; objektorientierte Softwareentwicklung; Vorgehensmodell; Risikomanagement; Softwarearchitektur; iterative Entwicklung; inkrementelle Entwicklung; use case

Abstract
Der Einsatz der objektorientierten Technologie brachte bedeutende Fortschritte bei der Softwareentwicklung. Diese Technologie allein garantiert jedoch noch keinen Projekterfolg. Erfolgreiche objektorientierte Projekte wenden in der Regel Verfahren und Techniken an, die Erfolgsfaktoren genannt werden. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind das Risikomanagement (risk management), die Architektur als Kern der Entwicklung (architecture-centric), die iterative und inkrementelle Entwicklung (iterative and incremental) sowie die Steuerung des Projektes durch Anwendungsfaelle (use-case driven). Staendig die Projektrisiken erfassen und bewerten, um dann die groessten Risiken zuerst anzugehen, ist der Kern des Risikomanagement. Der Entwurf einer stabilen Architektur mit Komponenten und einer moeglichst genauen Beschreibung der Schnittstellen ist eine sichere Erfolgsbasis. Durch die fruehzeitige Einbeziehung der Anwender korrigiert die iterative und inkrementelle Entwicklung den Entwicklungsverlauf derart, dass am Projektende auch die gewuenschte Funktionalitaet verwirklicht wurde. Zusammen mit der objektorientierten Technologie ist auch ein Vorgehensmodell entstanden, das die wichtigsten Schritte der Projektentwicklung beinhaltet. Dieses Vorgehensmodell besteht aus den Phasen Analyse (analyse), Design (design) und Realisierung (implementation). Die Analyse schafft eine logische Architektur. Die Desingphase ist ein spezieller Implementationsschritt, in der eine ausfuehrbare Architektur als Rahmen fuer die weitere Implementation verwirklicht wird. In der Realisierungsphase wird dieser Rahmen iterativ und inkrementell ausgebaut.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/P31-P-1645.html