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Beeinflussung des Vorbehandlungszustandes der Substratrandzone durch Trockeneisstrahlen am Beispiel von Klebverbindungen

 
: Mernissi, A. el
: Uhlmann, E.

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Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2009, IX, 145 pp.
Zugl.: Berlin, TU, Diss., 2008
Berichte aus dem Produktionstechnischen Zentrum Berlin
ISBN: 3-8167-7980-8
ISBN: 978-3-8167-7980-3
German
Dissertation
Fraunhofer IPK ()
Kohäsion; Adhäsion; Trockeneisstrahlen; Strahlgutoberfläche

Abstract
Das Trockeneisstrahlen ist ein flexibles und umweltfreundliches Druckluftstrahlverfahren. Es kommt hauptsächlich in der industriellen Reinigung zum Einsatz. Zur Vorbehandlung für nachgelagerte Kleb- und Beschichtungsprozesse findet das Trockeneisstrahlen nur ansatzweise Anwendung. In diesem Zusammenhang bietet es eine Reihe von Vorteilen. Neben der Sublimation des Strahlmittels Trockeneis, wodurch keine die Haftfestigkeit vermindernde Strahlmittelrückstände in Hinterschneidungen verbleiben, können, abhängig vom Werkstoff, Oberflächen gleichzeitig gereinigt, aufgeraut und aktiviert werden. In dieser Arbeit werden technologische Grundlagen zur Vorbehandlung metallischer sowie polymerer Werkstoffe mit Trockeneisstrahlen erarbeitet. Daraus werden Erkenntnisse über die Beeinflussung des Vorbehandlungszustandes durch das Trockeneisstrahlen bereitgestellt. Diese Erkenntnisse werden anhand von Verklebungsversuchen analysiert, um daraus eine Modellvorstellung über die Wechselwirkung zwischen der Substratrandzone und der Haftfestigkeit sowie der Alterungsbeständigkeit herzuleiten.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-91181.html