Fraunhofer-Gesellschaft

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Branchenprozesse mit Schnittstelle zur Landesverwaltung Rheinland-Pfalz

Projektabschlussbericht
 
: Steffens, Petra; Grützner, Ines; Horch, Jens; Hufen, Andrea; Jeswein, Thomas; Thomas, Ludger

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-895604 (506 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 87215f7f4c51e5c5d843865f944dd24d
Created on: 12.2.2009


Kaiserslautern, 2009, VIII, 71 pp.
IESE-Report, 004.09/D
Reportnr.: 004.09/D
German
Report, Electronic Publication
Fraunhofer IESE ()
e-government; government-to-business; process chain

Abstract
Ein zentrales Element des von der Landesregierung Rheinland-Pfalz 2005 beschlossenen "Aktionsplan eGovernment" ist die Umsetzung eines nutzen- und branchenorientierten eGovernment. Ziel ist es, Verwaltungsprozesse und industrielle Wertschöpfungsketten elektronisch zu verzahnen und damit für Wirtschaft und Verwaltung Kostenreduktionen und Effektivitätssteigerungen herbeizuführen. Bei der Umsetzung dieses Ziels stellt sich die Frage, welche Abläufe optimiert werden können, welche Prozesse von einer IT-Unterstützung am meisten profitieren würden und in welche Verfahren daher knappe Haushaltsmittel investiert werden sollen.
Um diese Frage für Rheinland-Pfalz zu beantworten, hat die rheinland-pfälzische Landesregierung im Sommer 2005 ein Projekt auf den Weg gebracht mit dem Ziel, Optimierungspotenziale für die Government-to-Business-Prozesse zwischen ausgewählten Wirtschaftsbranchen und der Landesverwaltung zu ermitteln. In parallelen Analysen in der Wirtschaft und in der Verwaltung sollte festgestellt werden, welche Interaktionen zwischen Unternehmen und Landesbehörden stattfinden und für welche dieser Interaktionen eine Online-Abwicklung den größten Nutzen erwarten lässt. Die wirtschaftsseitige Analyse wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, die verwaltungsseitige vom Ministerium des Innern und für Sport inhaltlich konzipiert, betreut und gefördert. Das Fraunhofer IESE führte die Analyse in der Wirtschaft, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen die Analyse innerhalb der Verwaltung durch.
Der Bericht beschreibt die Vorgehensweise und die Ergebnisse der wirtschaftsseitigen Untersuchung. Im Einzelnen wird dargelegt, wie die Untersuchung strukturiert ist, in welcher Weise die wirtschaftsseitigen Interaktionen mit der Verwaltung erhoben wurden, welche methodische Vorgehensweise gewählt wurde, um die Relevanz ("Nutzwert") der identifizierten Prozesse für die Unternehmen zu bestimmen und für welche Verfahren eine IT-Umsetzung für beide Seiten einen hohen Nutzen erwarten lässt.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-89560.html