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Effiziente Bereitstellung von Strom- und Wärme aus Biomasse durch Kopplung des Fermentationsprozesses mit der Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC)

Efficient production of electricity and heat from biomass by combination of fermentation process and solid oxide fuel cells
 
: Friedrich, E.; Jahn, M.; Jobst, K.

Luschtinetz, T. ; FH Stralsund; Wasserstofftechnologie-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. -WTI-MV-, Rostock:
Nutzung regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik 2007 : 14. Symposium Nutzung Regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik, Stralsund, 8. - 10. November 2007
Stralsund: Fachhochschule Stralsund, 2007 (Praxis verstehen, Chancen erkennen, Zukunft gestalten)
ISBN: 3-9809953-6-4
pp.62-66
Symposium Nutzung Regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik (REGWA) <14, 2007, Stralsund>
German
Conference Paper
Fraunhofer IKTS ()
Biogasanlage; Festoxidbrennstoffzelle; Wirtschaftlichkeit; Biomasse; Biomassefermentation; Kraft-Wärme-Kopplungsanlage; Ausbeute; Blockheizkraftwerk; Zerkleinerungsanlage

Abstract
In einem vom Land Sachsen sowie der EU geförderten Forschungsprojekt zur regenerativen Energieerzeugung am Institut für keramische Technologien und Systeme wird in einem gemeinsamen Projekt der Abteilungen für Umweltverfahrenstechnik und Energiesysteme eine Anlage zur Bereitstellung von Strom und Wärme auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen konzipiert und gebaut. Die Anlage zeichnet sich durch ihr verfahrenstechnisches Konzept der Biogaserzeugung mit einer erhöhten Gasausbeute aus. Der Teilprozess der Gaserzeugung ist mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) sowie mit dem Brennstoffzellensystem gekoppelt. Durch die Aufbereitung und Entwässerung des bei der Fermentation entstehenden Gärrestes kann dieser wieder der Landwirtschaft zurück geführt werden. Damit kann eine nachhaltige Prozessführung aus Sicht der Landwirtschaft demonstriert werden. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wird basierend auf den Erkenntnissen aus einer Pilotanlage eine Demonstrationsanlage mit einer elektrischen Leistung von P(ind el) = 2 MW in der Stadt Roßwein errichtet. An dieser Anlage können die Betriebssicherheit und die Wirtschaftlichkeit der neu entwickelten Verfahren nachgewiesen werden. Nach den Berechnungen, welche auf den Daten aus den Voruntersuchungen im Labormaßstab aufbauen, kann die Amortisationszeit bei einer Biogasanlage mit einer elektrischen Leistung von P(ind el) = 1,2 MW durch Einsatz der neuen Technologien von 6,2 Jahre auf 4,2 Jahre reduziert werden. Das Potential des Brennstoffzelleneinsatzes wird im weiteren Projektverlauf ermittelt.
Entnommen aus TEMA

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-83966.html