Fraunhofer-Gesellschaft

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TrIS: Neuentwicklung des Trinkwasserinformationssystems Baden-Württemberg

 
: Schmid, H.; Schmieder, M.; Usländer, T.

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Fulltext ()

Mayer-Föll, R. ; Baden-Württemberg, Ministerium für Umwelt und Verkehr; Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg; Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft:
F+E-Vorhaben KEWA - Kooperative Entwicklung wirtschaftlicher Anwendungen für Umwelt, Verkehr und benachbarte Bereiche in neuen Verwaltungsstrukturen. Phase II 2007/08 : UIS BW; Umweltinformationssystem Baden-Württemberg
Karlsruhe: Forschungszentrum Karlsruhe, 2008 (Wissenschaftliche Berichte FZKA 7420)
pp.123-130
German
Book Article, Electronic Publication
Fraunhofer IITB ( IOSB) ()

Abstract
Die derzeitige Trinkwasserdatenbank des Landes Baden-Württemberg ist technisch veraltet und nicht mehr in der Lage, die kommenden Berichtspflichten der EU und des Bundes zu bedienen. Durch die Neustrukturierung im Sinne eines modernen Informationssystems auf der Basis einer objektrelationalen Datenbank mit grafischer Oberfläche und GIS-Komponenten sollen insbesondere die Datenerhebung erleichtert und zentrale Auswertungen verbessert werden.
Gestützt auf mehrere Vorstudien, die zahlreiche Analogien zwischen der Verwaltung von Grundwasser- und Trinkwasserdaten aufzeigten, wurde beschlossen, das neue Trinkwasserinformationssystem (TrIS) auf der Basis der Grundwasserdatenbank des Landes im Rahmen des ressortübergreifenden Umweltinformationssystems Baden-Württemberg zu realisieren.
Die Grundwasserdatenbank (GWDB) ist Teil der WaterFrame®-Produktfamilie des Fraunhofer-IITB, die in unterschiedlichen Ausprägungen in Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern im praktischen Einsatz ist. Für die GWDB, die bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) geführt und weiterentwickelt wird, existiert bereits eine moderne Struktur. Diese erfüllt schon viele Anforderungen der EU und eignet sich daher bestens als Grundlage für das künftige Trinkwasserinformationssystem. Im Detail muss die Anwendung an die Trinkwasserbelange angepasst werden. Die gemeinsame technologische Plattform ermöglicht auch eine bessere Verzahnung zwischen der GWDB und dem TrIS im Rahmen des Umweltinformationssystems Baden-Württemberg (UIS BW), so dass in Zukunft beispielsweise übergreifende Auswertungen realisiert werden können.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-83248.html