Fraunhofer-Gesellschaft

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Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2008 erörtert Strategien und Technologien
 
: Brecher, C.; Schmitt, R.; Klocke, F.; Schuh, G.

VDI-Z integrierte Produktion 150 (2008), No.5, pp.36-39
ISSN: 0042-1766
German
Journal Article
Fraunhofer IPT ()
digitale Fabrik; Fertigungsplanung; Fertigungstechnik; Forschung und Entwicklung; Forschungsmanagement; Innovationsmanagement; Modulbauweise; Qualitätsmanagement; strategische Planung; Trend; Werkzeugbau; Werkzeugmaschinenbau

Abstract
Experten aus verschiedenen Bereichen der produzierenden Industrie sowie Wissenschaftler des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen, des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik vermittelten auf dem AWK (Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2008) ihre praktischen Erfahrungen und neueste wissenschaftliche Ergebnisse. Sie informieren in den Vortragsreihen >Technologie und Produktionssysteme< sowie >Innovationsmanagement und strategische Produktplanung< über neueste technologische Entwicklungen und Strategien für eine nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in Hochlohnländern. Ziel ist die Herstellung kunden- und marktgerecht individualisierter Produkte zu Massenproduktionspreisen bei minimalem Planungsaufwand. Erfolgsfaktoren für Werkzeugbaubetriebe sind die richtige strategische Fokussierung, die Produkt- und die Prozessstandardisierung. Ziel des >High Resolution Production Management< ist die vollständige Nutzung der Flexibilität neuer Produktionstechniken und die aktive Nutzung der höheren Prozessvarianz zur Glättung von Durchlaufzeiten sowie zum Umgang mit Kapazitätsschwankungen. Erfolgsentscheidend ist es, nicht nur die Effektivität in der F&E zu steigern, sondern auch die Effizienz. Hier setzt >Lean Innovation< an. Beim >Technologie-Roadmapping< werden alle technologierelevanten Planungsobjekte aufeinander abgestimmt. Der wichtigste Mehrwert liegt in der Schaffung von Transparenz. Neue Konzepte für die individualisierte Serienfertigung hochwertiger Produkte zeigen, dass durch intelligentes Kombinieren verschiedener Fertigungstechnologien in modular aufgebauten Werkzeugmaschinen neue Technologieräume für die wirtschaftliche Kleinserien- und Einzelteilfertigung geschaffen werden. Die Funktionalisierung der Oberflächen beeinflusst entscheidend die Leistungsfähigkeit des Produkts. Zudem kann das Spektrum der Produkteigenschaften erweitert werden. Die Ressourcen schonende Produktion erlangt vor dem Hintergrund des Preisanstiegs von Energie und Rohstoffen immer mehr an Bedeutung. Im Produktionsanlagenbau existieren derzeit unterschiedlichste Engineeringwerkzeuge. Ebenso herrscht eine weitgehende Trennung zwischen der virtuellen und der anschließenden realen Inbetriebnahme. Eine Lösung dieser Problematik bietet die >Digitale Fabrik. Ziel des Aachener Qualitätsmanagement-Modells< ist es, den Überdeckungsgrad der 3 Perspektiven zwischen den Kundenforderungen, der Unternehmensausrichtung und den Unternehmensfähigkeiten zu optimieren.
Entnommen aus TEMA

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-81476.html