Fraunhofer-Gesellschaft

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Potenzial von ta-C-Schichten für die Trockenumformung

 
: Stucky, T.; Weihnacht, V.; Bräunling, S.

Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. -EFDS-; Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik -IST-, Braunschweig; Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik -IWS-, Dresden:
Kohlenstoffschichten- Tribologische Eigenschaften und Verfahren zu ihrer Herstellung. 3. EFDS Workshop : Am 04. Juni 2008 in Dortmund
Dortmund, 2008
10 pp.
Workshop "Kohlenstoffschichten - tribologische Eigenschaften und Verfahren zu ihrer Herstellung" <3, 2008, Dortmund>
German
Conference Paper
Fraunhofer IWS ()
amorpher Kohlenstoff; Formgebungswerkzeug; Streifenziehversuch; Adhäsivverschleiß; Werkzeugverschleiß; Trockenreibung; Durchsetzfügen; Energiebedarf; Schmierstoff; Aluminiummagnesiummanganlegierung; Hüttenaluminium

Abstract
Mit Hilfe von Streifenziehversuchen wurde die Eignung ta-C beschichteter Werkzeugoberflächen zur Umformung von Aluminiumlegierungen untersucht. Der tetraedrisch-amorphe Kohlenstoff (Produktname Diamor) wurde mit gepulsten Vakuumbogenentladungen bei relativ niedriger Temperatur (<150 Grad C) auf Werkzeugen aus 100Cr6 abgeschieden. Bei dem Versuch wird ein Blechstreifen mit Hilfe einer hydraulischen Einrichtung in fünf aufeinander folgenden Kraftstufen über eine Ziehkante gezogen. Die Versuche wurden mit AlMg5Mn und All99,5 durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass ta-C als verschleißfesteste Variante der DLC-Schichten auch bezüglich des adhäsiven Verhaltens sehr vorteilhaft ist. Auch ohne Ziehhilfsmittel konnten mehrere hundert Aluminiumbleche gezogen werden, ohne dass es zu merklichen Aluminiumanhaftungen am ta-C beschichteten Werkzeug kam. Dabei verschlechterten sich weder Reibungskoeffizienten noch Oberflächenqualität der gezogenen Bleche. Beim Clinchen von Aluminiumblechen bestätigten sich die Ergebnisse aus den Streifenziehversuchen. Mit ta-C beschichteten Stempeln konnte ohne Schmiermittel eine große Zahl von Clinchvorgängen durchgeführt werden, ohne dass es zu merklichen Aluminiumanhaftungen am Werkzeug und damit zu einer Erhöhung der Abstreifkräfte kam.
Entnommen aus TEMA

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-77973.html