Fraunhofer-Gesellschaft

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Kompetenzmanagementsystem für die Produktentwicklung

Competence management for product development
 
: Kind, C.

Futur: Vision, Innovation, Realisierung. Mitteilungen aus dem Produktionstechnischen Zentrum (PTZ), Berlin 10 (2008), No.1, pp.18-19
ISSN: 1438-1125
German
Journal Article
Fraunhofer IPK ()

Abstract
Die Produktentwicklung ist in hohem Maße auf spezialisierte Fachkräfte angewiesen. Auf Grund ihrer Kompetenz ist sie diejenige, die fortlaufende Innovationen von Prozessen und Produkten erst ermöglicht. Kompetenz bezeichnet dabei die Fähigkeit, Wissen in produktiver Weise einzusetzen. Wie aber lässt sich diese Kompetenz messen oder darstellen und so für die Produktentwicklung gezielt nutzbar machen? Explizites und besonders implizites Wissen lässt sich nur schwer dokumentieren, zumal sich Kompetenzen nicht von der Fachkraft getrennt darstellen lassen. Kompetenzmanagement ist daher immer das Management von Menschen, die benötigtes Wissen zur Verfügung stellen können. Ein Kompetenzmanagement, das auch die Auswahl und Zuordnung von Mitarbeitern zu Projektaufgaben umfasst, ist ein sensibler Prozess, der viel Erfahrung benötigt und von intuitivem Vorgehen geprägt ist. Neben der Verwaltung der verfügbaren Kompetenzen stellen die Personalenticklung und das potentielle Fehlen von Kompetenzen weitere Herausforderung in der Produktentwicklungen dar. Daher werden auch in absehbarer Zukunft Computer diese Aufgabe nicht eigenständig durchführen können, jedoch wird mit dem hier beschriebenen Ansatz der Grundsteil für eine effektive Unterstützung dieser Prozesse gelegt.

 

To form a striking team for large product development projects, capabilities of design and engineering personal have to be administrated, screened and tracked with respect to the staff competencies and the requirements defined by the process. Based on this preparatory work, engineers can be effectively assigned to their tasks and make continuous innovations possible. Based on fuzzy logic algorithms, available competencies are matched to requirements and missing competencies are being identified. A special focus lies on the detection of available competencies that are similar to those required and could be developed into those by using short-term training courses. Further research based on the prototype implementation is aiming for simulating and therewidth predicting parameters such as duration or costs of product development processes, carried out by identified persons from the available competence pool with or without necessary precedent training sessions.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-76729.html