Fraunhofer-Gesellschaft

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Rücklauftemperatur der Heizung als Zustandsindikator solarer Gebäude

Systemoptimierung durch Rücklauftemperatur-Begrenzung
 
: Hube, W.; Wittwer, C.; Buschmann, S.

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-762359 (448 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 1a263377970b6769a84f666f2dcff753
Created on: 11.7.2008


Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. -DGS-, München:
13. Internationales Sonnenforum 2002. Langfassungen der Beiträge. CD-ROM : 12. bis 13. September 2002, Berlin
München: DGS, 2002
8 pp.
Internationales Sonnenforum <13, 2002, Berlin>
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer ISE ()

Abstract
Moderne Wohngebäude versorgen sich zunehmend selbst mit Wärme. Hierbei spielen Entwicklungen im Bereich der Fassadenkonstruktionen eine zentrale Rolle. So werden bei geringen Transmissionsverlusten hohe solare Erträge realisiert. Zusätzlich zum erhöhten solaren Wärmeeintrag kommt die Eigenschaft der Wärmespeicherung und verzögerten Wärmeabgabe hinzu. Die Höhe und die zeitlich verzögerte Wirksamkeit dieser passive-solaren Gewinne definieren das thermische Gebäudeverhalten neu. Der aus Altbauten bekannte Zusammenhang zwischen Heizlast und Außentemperatur ist nicht mehr gegeben. Parallel zu den Entwicklungen im passiven Bereich werden Solaranlagen nicht mehr nur zur Trinkwassererwärmung eingesetzt, sondern auch zur solaren Heizungsunterstützung. Diese Tendenz findet ihren Ursprung in einer verbesserten und kostengünstigen Systemtechnik und in dem sinkenden Wärmebedarf moderner Gebäude. Mit dem Ziel, einen minimalen Restenergieverbrauch bei gleichzeitig hohem Komfort zu verwirklichen, werden Wärmeflusssteuerungen entwickelt, die aktive solarthermische Beheizung und passive Gewinne neuartiger Fassaden optimal aufeinander abstimmen. In diesem Beitrag wird die Beobachtung der Heizungsrücklauftemperatur als mögliche Analyse des Gebäudeverhaltens diskutiert. Nutzt man die Rücklauftemperatur als Stellgröße der Heizungsanlage, kann man von einer Rücklauftemperaturbegrenzung (RLB) im Heizkreis sprechen. Ihre Umsetzung lässt eine Systemoptimierung hinsichtlich der Hilfsenergie der Pumpen und dem Wirkungsgrad der Wärmeerzeuger erwarten. Thermische Simulationen machen hierbei die dynamischen Zusammenhänge transparent und gestatten eine Bewertung der Regelungsverfahren. Um die Ergebnisse zu unterstreichen, wird ein "Cross-Validiertes" Gebäudemodell entsprechend den Beschreibungen aus IEA-SHC TASK 26 (Solar Combisystems) zur Untersuchung herangezogen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-76235.html