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Durchgängiges Datenmanagement durch plug-and-work zur virtuellen Linieninbetriebnahme

 
: Bär, T.; Mandel, S.; Sauer, O.; Ebel, M.

Sauer, O.; Sutschet, G. ; Fraunhofer-Institut für Informations- und Datenverarbeitung -IITB-, Karlsruhe:
2. Karlsruher Leittechnisches Kolloquium 2008 : 28. und 29. Mai 2008, Karlsruhe. Tagungsband
Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2008
ISBN: 3-8167-7626-4
ISBN: 978-3-8167-7626-0
pp.105-122
Karlsruher Leittechnisches Kolloquium <2, 2008, Karlsruhe>
German
Conference Paper
Fraunhofer IITB ( IOSB) ()

Abstract
Leitsysteme überwachen und steuern Produktionsanlagen und -systeme. Produktionssysteme werden laufend angepasst, weil sich Änderungen an den Produkten ergeben, Kapazitäten neu justiert werden müssen oder rationellere Fertigungstechnologien eingesetzt werden. Leitsysteme müssen daher oft verändert oder aktualisiert werden. Zukünftig soll die Projektierung solcher Leitsysteme vereinfacht bzw. automatisiert werden, da Änderungen heute meist manuell erfolgen.
Das Daimler Forschungszentrum Ulm und das Geschäftsfeld Leitsysteme des Fraunhofer IITB haben im Rahmen der hier vorgestellten gemeinsamen Arbeiten Daten aus den der Leitsystem-Projektierung vorangehenden Phasen im Lebenszyklus einer Anlage analysiert und eine Methode zum durchgängigen Datenmanagement erarbeitet. Es wird gezeigt, dass viele Daten, die zur Leitsystem-Projektierung benötigt werden, in den Planungsphasen bereits entstanden sind. Dies wird anhand eines übersichtlichen, aber dennoch praxisgerechten und realistischen Anwendungbeispiels dargestellt. Ziel ist es, Methoden, Datenformate und Automatismen zu entwickeln, die eine vereinfachte und teilweise automatisierte Leitsystem-Projektierung ermöglichen. Die Beteiligten untersuchen vorhandene Daten, um herauszuarbeiten, aus welcher der Phasen und von welchen Werkzeugen Informationen zur Leitsystem-Projektierung verwendet werden können. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Datenquellen unterscheiden: Systeme, die den Planungsprozess unterstützen und Systeme zur virtuellen Inbetriebnahme von Anlagen.
Die Planungsaufgaben beider Wege sind dadurch gekennzeichnet, dass sie von vielen heterogenen IT-Systemen unterstützt werden. Benötigt wird demnach zwingend eine toolunabhängige Schnittstelle. Zukünftiges Potential der Systeme liegt in ihrer Interoperabilität, das sich jedoch nur ausschöpfen lässt, wenn Daten über eine solche Schnittstelle ausgetauscht werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-75529.html