Fraunhofer-Gesellschaft

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Entrauschung von NMR Signalen mittels Wavelet-Transformation

 
: Müller, T.

Saarbrücken, 2006, 60 pp.
Saarbrücken, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Dipl.-Arb., 2006
German
Thesis
Fraunhofer IZFP ()
NMR

Abstract
Nuclear Magnetic Resonance (NMR - zu Deutsch: Kernspinresonanz) ist ein Prüfverfahren, um chemische Zusammensetzungen und molekulare Beweglichkeiten in Flüssigkeiten und Festkörpern zu ermitteln. Übliche NMR-Spektrometer besitzen eine umfassende Spule, in die der zu analysierende Stoff einzubringen ist. Eine typische Anwendung dieser Technik ist die aus dem medizintechnischen Bereich bekannte Kernspintomographie. Für die Prüfung größerer Bauteile erfordert dies jedoch eine Probenentnahme bei der das Bauteil zerstört wird. Durch die NMR-Aufsatztechnik ist es möglich, das NMR-Verfahren an beliebig großen Prüfobjekten auch zerstörungsfrei anzuwenden.
Das Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) verfügt momentan über zwei Systeme zur Durchführung von Experimenten der niederfrequenten NMR-Relaxometrie in Aufsatztechnik (One-Sided Access, OSA-NMR). Dabei handelt es sich um ein stationäres (SwRISystem) und ein portables System, einer Eigenentwicklung des Fraunhofer IZFP, genannt "NMRInspect".
Anwendungsgebiete der NMR-Messtechnik sind:
· Messung des Feuchtetiefenprofils und des Feuchtetransports in porösen Baustoffen
· Untersuchung der Aushärtung und der Alterung von Klebstoffen
· Bestimmung der Feuchte- und Dichteverteilung in Holzwerkstoffen
· Hydrogeologische Erkundung in Bohrlöchern
Durch Kombination eines statischen Magnetfeldes und eines hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeldes wird im Material ein messempfindlicher Bereich (sensitives Volumen) erzeugt. Bei Durchführung einer Kernspinresonanzmessung können somit Rückschlüsse auf Materialeigenschaften im besagten Volumen gezogen werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-72133.html