Fraunhofer-Gesellschaft

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Smart Living HealthCare in den eigenen vier Wänden

 
: Draeger, J.; Meis, J.; Schöpe, L.

Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik -VDE-; Ambient Assisted Living Association -AAL-; Bundesministerium für Bildung und Forschung -BMBF-:
Ambient Assisted Living. 1. Deutscher Kongress mit Ausstellung 2008. Technologien - Anwendungen - Management : 30.1.-1.2.2008 in Berlin; Tagungsband
Berlin: VDE-Verlag, 2008
ISBN: 978-3-8007-3076-6
ISBN: 3-8007-3076-6
pp.337-342
Kongress "Ambient Assisted Living" (AAL) <1, 2008, Berlin>
German
Conference Paper
Fraunhofer ISST ()
Assisted Personal Health; smart living; smarter Wohnen; SmarterWohnenNRW; intelligentes Wohnen; eHealth; Telemedizin; Service Wohnen

Abstract
Der demografische Wandel zeigt, dass der Anteil der alten Menschen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland immer größer wird. Der Wunsch dieser Menschen, ist der Verbleib in den eigenen vier Wänden auch bei eingeschränkter Mobilität und gesundheitlichen Einschränkungen. Dies erfordert eine Rundumversorgung hinsichtlich der (vor-)pflegerischen und medizinischen Betreuung, die ihnen hilft ihre Selbständigkeit zu erhalten. In dieser Situation sind neue Konzepte für Dienstleistungen gefragt, die eine derartige Versorgung ermöglichen und verbessern. Die IuK-Technik (IT) kann eingesetzt werden, um telemedizinische Dienste im Rahmen der Prävention, Diagnose, Therapie, Vor- und Nachsorge innerhalb der Wohnung anzubieten und zu optimieren. Auf diese Weise kann ohne Einschränkung bei der sozialen Betreuung eine Entlastung der Dienstleister bei Routineaufgaben geschaffen werden. Unter dem Begriff »HealthCare@Home« werden IT-gestützte Dienstleistungen aus dem Bereich Health Care in den eigenen vier Wänden zusammengefasst. Die Grundlage dafür ist eine telematische Netzwerkinfrastruktur, die eine Erfassung, Evaluierung und Verarbeitung der gesundheitsrelevanten Daten (Puls, Blutdruck, usw.) von Senioren ermöglicht. Automatisch oder manuell werden Vitalwerte, unterstützt durch telemedizinische Geräte, erfasst und in einer personalisierten elektronischen Akte abgelegt, die nur durch medizinische Fachkräfte einsehbar ist. Bleibt die erwartete Erfassung von Werten aus, wird der Senior oder die medizinische Fachkraft an die ausstehende Messung erinnert. Dadurch wird eine konsequente, engmaschige und lückenlose medizinische Kontrolle des Gesundheitszustands ermöglicht. Auf diese Weise können unter besonderer Berücksichtigung der Vorbefunde, hinweisende Veränderungen im Gesundheitszustand ohne zeitliche Verzögerung beurteilt und frühzeitig erkannt werden. Notwendige therapeutische Maßnahmen bis hin zur Alarmierung der Rettungskette werden zeitgerecht eingeleitet.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-70555.html