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Über den Einfluss von Fehlstellen hydrophobierter Aussenwände auf den Feuchtehaushalt von Mauerwerken

 
: Krus, M.; Holm, A.

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-703734 (321 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 0931d8eceafb1e30006e9cbb7345b779
Created on: 8.3.2008


Arndt, D. ; Venzmer, H.:
Schäden an Bauwerken. Von der Diagnostik bis zur Instandsetzung in Theorie und Praxis. Proceedings
Berlin: Verlag für Bauwesen, 2000 (Schriftenreihe Feuchte- und Altbausanierung 11)
ISBN: 3-345-00726-6
pp.195-208
Hanseatische Sanierungstage <11, 2000, Kühlungsborn>
German
Conference Paper, Electronic Publication
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Durch eindimensionale rechnerische Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass nach einer Hydrophobierung des Außenwandbereiches ein Feuchtestau hinter der hydrophoben Zone aufgrund einer inneren Feuchtelast durch den Nutzer nicht zu befürchten ist, sofern durch die Hydrophobierung der Diffusionswiderstand um nicht mehr als 50 % erhöht wird. Der Einfluss von Fehlstellen in einer oberflächlich hydrophobierten Wand kann nur durch zweidimensionale Berechnungen erfasst werden. Anhand von drei Beispielen wird der Einfluss einer Fehlstelle auf den Feuchtehaushalt und das damit verbundene Frostschadensrisiko rechnerisch untersucht. Dabei wird unterschieden, ob sich die Fehlstelle auf einer homogenen Ziegelwand (mit mittlerem Saugvermögen im kapillaraktiven Wandbereich) befindet oder - wie häufiger zu erwarten - im Bereich einer Mörtelfuge. Dabei wird auch der Einfluss einer Widerstandsschicht zwischen Mörtel und Ziegel dargelegt. Es wird gezeigt, dass zweidimensionale Berechnungen ein gut geeignetes Hilfsmittel sind, um die durch Fehlstellen hervorgerufenen hygrothermischen Effekte qualitativ und anschaulich darzustellen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-70373.html