Fraunhofer-Gesellschaft

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Einfügungsdämmung von Rohrschellen

 
: Teller, P.; Weber, L.

Mehra, S.R.; Leistner, P. ; Deutsche Gesellschaft für Akustik -DEGA-, Berlin; Univ. Stuttgart, Lehrstuhl für Bauphysik; Fraunhofer-Institut für Bauphysik -IBP-, Stuttgart:
Fortschritte der Akustik - DAGA 2007. CD-ROM : 33. Jahrestagung für Akustik, 19. bis 22. März 2007 in Stuttgart
Berlin: DEGA, 2007
ISBN: 978-3-9808659-3-7
pp.153-154, Paper 000418
Deutsche Jahrestagung für Akustik (DAGA) <33, 2007, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Die akustische Wirkung von Befestigungselementen für Trinkund Abwasserrohre wird durch ihre Einfügungsdämmung gekennzeichnet. Zur Bestimmung des Einfügungsdämm-Maßes sind zwei Messungen erforderlich. Zunächst wird die Körperschallübertragung vom Rohr über die zu untersuchende Rohrschelle (in der Regel ein Metallbügel mit Elastomereinlage) in das Bauwerk bestimmt. In einer zweiten Messung wird die Rohrschelle gegen ein starres Befestigungselement (z.B. eine Stahlschelle ohne Einlage) ausgetauscht. Die starre Befestigung stellt hierbei die schalltechnisch ungünstigste Variante dar und dient als Grundlage für den Vergleich unterschiedlicher Produkte. Die Einfügungsdämmung ist frequenzabhängig und wird daher als Spektrum angegeben. In der Praxis ist allerdings oft eine Einzahlangabe erwünscht (z.B. zum Vergleich unterschiedlicher Produkte). Derzeit wird als Einzahlangabe die Differenz der Abewerteten Gesamtpegel bei starrer und elastischer Befestigung herangezogen. Diese Differenz hängt jedoch neben den Eigenschaften der Schelle auch vom Frequenzspektrum des Anregungssignals sowie in nicht unbeträchtlichem Maße von der Ausführung des Prüfaufbaus ab. In dem Beitrag soll aufgezeigt werden, wie praxistaugliche Einzahlangaben für die Einfügungsdämmung von Rohrschellen ermittelt werden können.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-69625.html