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Wertstromdesign für eine komplexe Auftragsabwicklung - Kundenspezifische Produktionen effizient analysieren und schlank gestalten

Value stream design applied to a complex order processing - efficient analysis and lean design of customized production processes
 
: Erlach, Klaus

Westkämper, Engelbert (Hrsg.); Verl, Alexander (Hrsg.) ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Auftragsmanagement ohne Verschwendung : Reserven mobilisieren - Durchsatz erhöhen. 12. Stuttgarter PPS-Seminar und Workshop F 151, 27. und 28. September 2007, Stuttgart
Stuttgart: FpF, 2007 (Fraunhofer IPA-Seminar F 151)
pp.61-73
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Seminar) <151, 2007, Stuttgart>
Stuttgarter PPS-Seminar <12, 2007, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
Wertstromdesign; Wertstromanalyse; Auftragsabwicklung; Auftragsmanagement; Schlanke Fabrik; lean production; Visualisierung; Fertigungssystem

Abstract
Wertstromdesign ist eine effiziente Methode zur Analyse und Neugestaltung von Produktionsabläufen. Herausragender Vorteil ist die gemeinsame Darstellung von Produktionsprozessen und Materialfluss einerseits sowie Geschäftsprozessen und Informationsfluss andererseits. Dabei fasst jedoch die übliche Wertstromdarstellung die Auftragsabwicklung sehr vereinfachend im Geschäftsprozess "PPS" zusammen und verwendet auch nur sehr wenige Symbole für den Informationsfluss. Der Beitrag schlägt eine differenzierte Darstellung jeweils mehrerer Geschäftsprozesse mit Einzelaufgaben und EDV-Systemen vor. Für den Informationsfluss zwischen den Geschäftsprozessen und hin zu den Produktionsprozessen sowie die Informationsverarbeitung an den Produktionsprozessen werden zusätzliche spezifische Symbole vorgeschlagen. Dadurch ist auch eine Wertstromanalyse mit komplexer Auftragsabwicklung möglich - was am Beispiel aus dem Maschinenbau belegt wird. Für die Entwicklung eines optimalen Soll-Konzeptes wird ein systematisches Vorgehen nach acht Gestaltungsrichtlinien vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Definition einer einheitlichen Freigabeeinheit zur Steuerung des Wertstroms. Diese Freigabeeinheit legt den Zeitrahmen für die Planung und Steuerung einer schlanken Produktion fest und macht den entscheidenden Unterschied zwischen einer verschwendungsarmen Produktion und einer aufwendig gesteuerten, turbulenten Produktion aus.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-68288.html