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Aktive Interface-Strukturen zur Komfortverbesserung in PKW

Chassis. Tech 2007, 1.-2. März 2007, Technische Universität München
Active interface for structure-borne-noise reduction within passenger car's
 
: Thomaier, M.; Friedmann, A.; Melz, T.; Matthias, M.
: TU München; TÜV SÜD Automotive, Garching

München, 2007, 12 pp.
Kongress Chassis. tech <2007, München>
German
Presentation
Fraunhofer LBF ()
Komfort; aktives Interface; Fahrzeugbau; Schwingung; Schall; Dämpfung

Abstract
In modernen Kraftfahrzeugen spielt das Komfortempfinden der Passagiere eine immer größere Rolle. Dies führt zu erheblichen Anstrengungen seitens der Fahrzeughersteller, um Ziele wie geringen Innenraumgeräuschpegel, Vermeidung tonaler Schalleindrücke und Verringerung fühl- und wahrnehmbarer Schwingungen an Mensch-Maschine-Schnittstellen wie Lenkrad, Sitz oder Rückspiegel zu erreichen. Diese Anstrengungen sind allerdings mit Kosten- und Gewichtszunahmen verbunden und führen nicht immer zu dem gewünschten Schwingungs- bzw. Lärmniveau. Abhilfe können hier aktive Maßnahmen zur Schwingungsreduktion schaffen, wie sie schon seit geraumer Zeit beispielsweise in der Luftund Raumfahrt eingesetzt werden. In dem vorliegenden Beitrag wird der Einsatz aktiver Schwingungsreduktionsmaßnahmen im Federdombereich untersucht. Ziel des Ansatzes ist, höherfrequente Schwingungen, die durch das konventionelle Fahrwerk nicht signifikant beeinflusst werden können, zu reduzieren. So ist vorstellbar, dass durch den Einsatz "aktiver Interfaces" Karosserieanregungen durch Fahrbahnstörungen und Abrollgeräusche vermindert werden. Im Folgenden soll ausgehend von Messungen auf die Anforderungen für geeignete Interface-Strukturen rückgeschlossen werden. Prototypische Konstruktionen für den Einsatz in einem Versuchsfahrzeug werden vorgestellt und weitere Schritte diskutiert.

 

Comfort within modern cars is becoming more and more important in the customer's decision to buy. Therefore car manufacturers make great efforts to improve the acoustic impression of the passengers' compartment and to reduce the structure-borne-noise transfer from disturbing sources like combustion engines or under-carriages. Typically, the taken measures are accompanied by a significant increase of the overall weight, even though they do not always reach the desired vibration- or acoustic level. Within this article, solutions based on smart structures will be explored. Smart structures have been used for a long time in aerospace applications. The investigated approach tries to integrate a so called "active interface" in-between the car chassis and the spring- and damping elements of the undercarriage. The idea is to reduce structure-borne-noise caused by the tire-road-contact. By controlling the behaviour of the structure-borne-noise transfer, it could be possible to enlarge the passengers comfort without changing the driving dynamics of the under-carriage.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-67600.html