Fraunhofer-Gesellschaft

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Aus dem Sand gelesen

Wie Corrective-Action-Systeme wiederbelebt werden
 
: Voigt, T.; Hatfield, S.

Qualität und Zuverlässigkeit : QZ 52 (2007), No.8, pp.52-53
ISSN: 0033-5126
ISSN: 0720-1214
German
Journal Article
Fraunhofer IPT ()

Abstract
Bei hohen Stückzahlen, die eine Million Einheiten pro Auftrag übersteigen können, birgt eine effiziente Kundenauftragsabwicklung großes Potenzial zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Dies gilt insbesondere für die Industriedienstleistung Montage. Die Rhiem Services GmbH hat als zentrales Werkzeug zur kontinuierlichen Verbesserung ein intranetbasiertes Corrective-Action (VA) Tool im Einsatz. Ein vergleichbares QM-Werkzeug wurde bei dem Schwesterunternehmen Rhiem Druck GmbH angewandt, zeigte aber im Einsatz beim Dienstleistungsunternehmen Mängel. Es sammelte sich eine große Anzahl von Fehlermeldungen, deren Bearbeitung nicht reibungslos funktionierte. Mithilfe der Change-Systematik wurde der Fehleranalyseprozess optimiert und wiederbelebt. Dazu wurde die Change-Systematik mit den 5 generischen Phasen 'Entscheiden zur Veränderung', 'Vorbereiten', 'Gestalten', 'Umsetzen' und 'Absichern' angewandt, wobei jeder Phase eine Anzahl klassischer und innovativer Werkzeuge des Prozess, Projekt- und Qualitätsmanagement zugeordnet ist. Diese Werkzeuge ergänzen sich und bauen aufeinander auf. Für die Einführung des CA-Systems wurden drei übergreifende systematische Ziele formuliert, aus denen sich insgesamt 13 operative Ziele ableiten ließen, die konkrete Untersuchungs- und Handlungsbedarfe darstellen und einen kurz- bis mittelfristigen Zeithorizont haben. Die Change-Systematik versucht, den äußerst komplexen Ablauf eines organisatorischen Veränderungsprozesses in einen standardisierten Ablauf zu fassen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-66914.html