Fraunhofer-Gesellschaft

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Entscheidungsgrundlagen für die Entwicklung von Softwareproduktlinien

 
: Große-Rhode, M.; Kleinod, E.; Mann, S.

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-664927 (3.1 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 74cb59d3eb881d0f1860c2c375f52c2b
Created on: 11.1.2008


Berlin: Fraunhofer ISST, 2007, 99 pp.
ISST-Berichte, 83
ISSN: 0943-1624
German
Report, Electronic Publication
Fraunhofer ISST ()
VEIA; Produktlinie; Metrik; Architektur; Architekturbeschreibung; Architekturbewertung; Modellierung; condition-based service

Abstract
Die Entwicklung der Software für E/E-Systeme in Fahrzeugproduktlinien ist in einen jeweils unternehmensspezifischen E/E-Produktentstehungsprozess eingebettet. Aus einem Entwurf des E/E-Systems werden zunächst die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an die Software des Gesamtsystems abgeleitet. Für den anschließenden Entwurf der Software für eine Fahrzeugproduktlinie oder ein Fahrzeugprojekt bieten sich zwei grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten an: Die Software kann als Softwareproduktlinie konzipiert werden, aus der produktspezifische Varianten generiert werden, oder als eine fixe, produktgenerische Softwarelösung, die alle vorhandenen Varianten in sich enthält und in allen Fahrzeugen installiert wird. Um zwischen diesen und gegebenenfalls weiteren Lösungsalternativen objektiv entscheiden zu können, werden Bewertungen benötigt, die sich auf die vorliegenden Anforderungen an die Software oder auf Modelle der Entwurfsalternativen abstützen. Dabei sollen die Bewertungen einerseits quantifizierbar, dass heißt durch Metriken belegt sein; andererseits sollen sie bereits früh im Prozess vorgenommen werden können. Auf der Grundlage des VEIA-Referenzprozesses, in dem die Entwicklungsartefakte (Architekturmodelle) definiert und in eine zeitliche Abfolge gebracht sind, werden in diesem Bericht die Aktivitäten beschrieben, die zu der oben diskutierten Entscheidungsgrundlage führen. Nach einer genaueren Analyse der Entscheidungs- bzw. Bewertungsaufgabe werden geeignete Metriken vorgestellt und mit der Struktur der VEIA-Modelle integriert. Anschließend wird die am weitesten ausgearbeitete Metrik zur Umfangs- und Aufwandsschätzung von Softwareproduktlinien auf die Fallstudie "Condition-Based Service" beispielhaft angewendet.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-66492.html