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Electrochemical machining of Ti-based hard metal alloys

 
: Walther, B.; Schneider, M.; Michaelis, A.; Lohrengel, M.M.

Schubert, A. ; Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik -IWU-, Chemnitz; Chemnitz University of Technology/Chair Microproduction Engineering:
ElectroChemical Machining Technology : October 25th-26th, 2007, Chemnitz, INSECT 2007, Proceedings of Fourth International Symposium on Electrochemical Machining Technology, Fraunhofer IWU Chemnitz
Chemnitz, 2007 (Precision and Microproduction Engineering 1)
ISBN: 978-3-00-022770-7
pp.35-40
International Symposium on ElectroChemical Machining Technology (INSECT) <4, 2007, Chemnitz>
English
Conference Paper
Fraunhofer IKTS ()
elektrochemische Bearbeitung; Hartmetall; Werkstoffgefüge; elektrochemische Eigenschaft; Versuchsergebnis; Oberflächenbeschaffenheit; Kristallkeimbildung; Stromdichte

Abstract
Hartmetalle verfügen über eine sehr komplexe inhomogene Struktur und enthalten Komponenten mit unterschiedlichem elektrochemischen Verhalten. Für ein besseres Verständnis der Zusammenhänge bei der elektrochemischen Bearbeitung (ECM) von Hartmetallen sind diese Komponenten separat in heterogener Form in einer speziell entwickelten Mikrozelle bei Stromdichten bis zu 100 A/cm(exp 2) untersucht worden. Alle Cermets (TiC, TiCN 70/30, TiCN 50/50 und TiCN 30/70) zeigen im anodischen Zyklovoltammogramm einen linearen Anstieg mit zunehmender Spannung ab Stromdichten über 5 A/cm(exp 2). Lediglich TiN weist wegen der porösen Struktur einen etwas anderen Verlauf auf. Bei allen Cermets sowie bei den ebenfalls untersuchten Komponenten Eisen und Nickel wurden passive Oberflächen im extrapolierten Bereich von über 2 V festgestellt, nur Kobalt scheint sich in aktivem Zustand zu lösen. Mikroskopische und Röntgenuntersuchungen von bearbeitetem Titancarbid lassen den Schluß zu, dass sich die Oberfläche während oder nach der Bearbeitung von Carbid zu Oxid umwandelt und dass sich an einigen Stellen Kristallisationskeime bilden. Ein ursprünglich für Eisen entwickeltes Modell scheint auch für die untersuchten Komponenten anwendbar.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-66330.html