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Berührungsfreie Detektions- und Identifizierungsverfahren zum Einsatz vor Ort bei der nuklearspezifischen Gefahrenabwehr

Non-contact detection and identification methods against nuclear threat for on-site deployment
 
: Rosenstock, W.; Köble, T.; Risse, M.; Berky, W.

Bayer, A. ; Fachverband für Strahlenschutz; International Radiation Protection Association -IRPA-:
Vorkehrungen und Maßnahmen bei radiologischen Ereignissen : 5. Seminar des Arbeitskreises Notfallschutz, Augsburg, 25. bis 27. April 2007
Köln: TÜV Media, 2007 (Publikationsreihe - Fortschritte im Strahlenschutz FS 07-142-AKN)
ISBN: 978-3-8249-1053-3
pp.33-42
Arbeitskreis Notfallschutz (Seminar) <5, 2007, Augsburg>
German
Conference Paper
Fraunhofer INT ()
zerstörungsfreies Messverfahren; nuklearer Terrorismus; Identifizierung vor Ort; nukleares Messsystem; non-destructive measurement method; nuclear terrorism; identification in situ; nuclear measuring system

Abstract
Im Fall einer terroristischen Drohung nukleare oder radioaktive Stoffe freizusetzen, sind Methoden zur schnellen Suche und anschließend zur weitestgehenden Identifizierung des Materials gefragt. Für die Suche steht ein Fahrzeug, ausgerüstet mit hochempfindlichen Detektoren bereit, mit dem auch eine erste Identifizierung möglich ist. Die weitere Eingrenzung erfolgt mit tragbaren, hochauflösenden Detektoren oder durch abscannen von Gebäuden bzw. Objekten mit einer Gamma-Kamera. Werden derartige Stoffe zur Vorbereitung eines Anschlags zunächst unter Wasser gelagert, so steht eine spezielle Sonde zur Detektion und anschließender Identifizierung zur Verfügung. Wird bei einem gut begründeten Verdacht mit diesen passiven Methoden kein verdächtiges Material entdeckt, so kommen aktive Verfahren zum Einsatz. Dazu wird hier kurz die Neutroneninterrogation vorgestellt. Mit all diesen Verfahren lässt sich feststellen, ob radioaktives oder spaltbares Material vorliegt, sowie innerhalb gewisser Grenzen auch Art und Menge. Daraus gewinnt man dann Aussagen über das mögliche Gefährdungspotential und kann Empfehlungen für das weitere Vorgehen unter radiologischen Gesichtspunkten geben.

 

In case of a terrorist threat to release nuclear or radioactive material methods are needed for fast search and, after detection, identification of the substance. For the search we have a car at our disposal, which is equipped with very sensitive detectors, useful for a first identification also. Advanced measurements are performed with portable detectors of high-energy resolution or by scanning of buildings or objects with a gamma camera. Initially such material may be stored under water in preparation for an attack. In this case we have special sensor available for detection and subsequent identification. In case no suspect material is detected with all these passive methods, even though a reasonable suspicion exists, active methods will be employed. Thereto neutron interrogation is presented in brief. With all these techniques it is possible to determine the presence of radioactive or fissionable materials, as well as type and quantity within certain limits. Hence information will be gained on the possible risk potential and can recommend further actions taking radiological aspects into account.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-60216.html