Fraunhofer-Gesellschaft

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Wie funktioniert eine gute Instandhaltung?

Merkmale und Beispiele; Instandhaltung in der chemischen Industrie, Düsseldorf, 26.-2. Juni 2007
 
: Bandow, G.; May, H.
: EUROFORUM Deutschland

Düsseldorf, 2007, 32 Folien
Konferenz "Instandhaltung in der Chemischen Industrie" <2007, Düsseldorf>
German
Presentation
Fraunhofer IML ()
augmented reality; condition monitoring; Erfolgsfaktor; Instandhaltung; kontinuierliche Verbesserung; kontinuierlicher Verbesserungsprozeß (KVP); NovaMille; Personal; Radiofrequente Identifikation/Radiofrequenz-Identifikation (RFID); Strategie; Wissensplattform; Wirtschaftlichkeit

Abstract
Die chemische Industrie ist einem zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Dieser erfordert die Produktivitätssteigerung bei gleichzeitiger Reduzierung des Mitteleinsatzes. Dabei hat die Instandhaltung einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Produktion. Die Instandhaltungskosten betragen bis zu 50% der Produktionskosten.
Die Bedeutung der Instandhaltung wird daher zurzeit von allen Unternehmen betont. Instandhaltung wird als Wertschöpfungs- und Erfolgsfaktor für die Produktion und als Wirtschaftsfaktor gesehen. In Deutschland werden jährlich etwa 250 Milliarden Euro für die Instandhaltung ausgegeben. Allerdings zeigen Analysen, dass ca. 18% der Instandhaltungsarbeiten unnötig und weitere 17% unwirksam sind. So entstehen z.B. 10-30% der Ausfallzeiten durch schlechte Instandhaltung. Die durchschnittlichen Ausfallkosten liegen in vielen Unternehmen bei 50.000 Euro pro Stunde.
Schlechte Instandhaltung resultiert oft aus mangelndem Wissen und unzureichenden Erfahrungen des Personals. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Reduzierung des Instandhaltungspersonals wird es daher umso wichtiger, sich zu fragen, wie eine gute Instandhaltung funktioniert.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-59112.html