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Fairness- and cost-effectiveness-based approaches to effort-sharing under the Paris agreement

Im Rahmen des UFOPLAN-Vorhabens "Implikationen des Pariser Klimaschutzabkommens auf nationale Klimaschutzanstrengungen"
 
: Wachsmuth, Jakob; Denishchenkova, Alexandra; Fekete, Hanna; Parra, Paola; Schaeffer, Michiel; Ancygier, Andrzej; Sferra, Fabio

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-5461729 (995 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 79ac6b0f0424f42e0ac4e5c3bc1c18e8
Created on: 28.5.2019


Karlsruhe: Fraunhofer ISI, 2019, 57 pp.
Working Paper Sustainability and Innovation, S 04/2019
Umweltbundesamt UBA (Deutschland)
3717411020
English
Report, Electronic Publication
Fraunhofer ISI ()

Abstract
Die derzeitigen national festgelegten Beiträge der Vertragsparteien des Pariser Abkommens reichen bei weitem nicht aus, um das langfristige Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen. Daher bleibt die Frage, wie die globale Minderungslast auf faire und kostengünstige Weise auf die Vertragsparteien verteilt werden kann, aktuell. In diesem Beitrag werden Ansätze, die auf unterschiedlichen Fairnesskriterien und dem Kriterium der Kosteneffizienz basieren, auf ein globales Emissionsbudget angewendet, das mit den Pariser Zielen vereinbar ist, und für die weltweit größten Emittenten einschließlich der EU und Deutschlands ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die inländischen Minderungsmaßnahmen in den meisten dieser Länder noch mehr verstärkt werden müssen als für die in den Cancun-Abkommen festgelegten Grenze von unter 2°C. Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass das kosteneffektive Niveau erreicht wird, besteht aus einer Fairnessperspektive darüber hinaus ein großer Bedarf an Unterstützung durch die historischen Großemittenten ggü anderen.

 

The current nationally determined contributions of the Parties to the Paris Agreement are far from being sufficient to achieve the long-term goal to limit global warming. Therefore, the question of how to distribute the global mitigation burden among the Parties in a fair and cost-effective way remains topical. In this paper, approaches based on different fairness criteria and the criterion of cost-effectiveness are applied to a global emission budget compatible with the Paris targets and evaluated for the globally largest emitters including the EU as well as Germany. The results show that domestic mitigation efforts need to be increased in the majority of those countries even more than for the below-2°C limit of the Cancun Agreements. Moreover, even if the cost-effective level is assumed to be reached, there remains a strong need for support by the historical large emitters to others from a fairness perspective.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-546172.html