Fraunhofer-Gesellschaft

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Identifikation von Werkstoffmodellparametern zur Berechnung von Klebverbindungen unter Crashbelastung

 
: Memhard, D.; Andrieux, F.; Sun, D.-Z.; Feucht, M.; Frank, T.; Ruf, A.

DYNAmore GmbH, Stuttgart:
5. LS-DYNA Anwenderforum 2006 : Conference Proceedings. 12th-13th October 2006, Ulm, Germany
Ulm, 2006
ISBN: 3-9809901-2-5
pp.C-I-21-C-I-31
LS-DYNA Anwenderforum <5, 2006, Ulm>
German
Conference Paper
Fraunhofer IWM ()
Klebverbindung; Crashsimulation; plastisch kompressibles Materialverhalten; Substanzprobe; Verbundprobe; Spannungsmehrachsigkeit; Dehnratenabhängigkeit; Versagenskriterium

Abstract
Crashgeeignete Strukturklebverbindungen im Automobilbau müssen unter den Anforderungen der Crashbeanspruchung eine Trennung der Fügeteile verhindern, damit die Struktur durch ihre plastische Verformung möglichst viel Energie aufnehmen kann. Die speziellen Klebstoffeigenschaften erfordern komplexe Werkstoffmodelle, die berücksichtigen müssen, dass sich der Klebstoff vor allem unter Zugbeanspruchung plastisch kompressibel verhält und dass das Verformungs- und Versagensverhalten dehnratenabhängig ist; weiterhin ist das Fließen nicht assoziiert. Werkstoffmodelle, die das komplexe Materialverhalten von Klebstoffen mit ausreichender Genauigkeit beschreiben können, erfordern in der Regel eine größere Zahl von Parametern, die durch Experimente an Substanz- und Verbundproben ermittelt werden.Deshalb wurde eine Serie von Experimenten an Substanz- und Verbundproben bei unterschiedlichen Dehn- bzw. Scherraten durchgeführt, analytisch und numerisch ausgewertet und die Modellparameter bestimmt. Die Ergebnisse wurden für beide Probentypen miteinander verglichen und Schlussfolgerungen für die Anwendung in der Crashsimulation gezogen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-50669.html