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Comparative analysis of options and potential for emission abatement in industry - summary of study comparison and study factsheets

Research Report within the project "Evaluation and further development of the EU ETS for the time after 2020", Project No.3714 41 504
 
: Friedrichsen, Nele; Erdogmus, Gizem; Duscha, Vicki

:
Fulltext (PDF; )

Dessau-Roßlau: UBA, 2018, 202 pp.
Climate change, 19/2018
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit BMU
3714 41 504
Evaluation and further development of the EU ETS for the time after 2020
English
Report, Electronic Publication
Fraunhofer ISI ()
emission reduction obligation; emissions target; low carbon economy; roadmap; low carbon

Abstract
The European Union has set itself the target of reducing emissions by 80 to 95% by 2050. As a basis for this target, the European Commission prepared and published the EU low carbon economy (EU LCE) roadmap in 2011. In addition, the Commission encouraged industry organisations to prepare sector-specific roadmaps that address the European low carbon ambitions. Several of them, such as the European Steel Association EUROFER, the European Cement Association Cembureau, the Confederation of European Paper Industries CEPI and the European Chemical Industry Council CEFIC, have published such sector-specific roadmaps. In recent years, several scientific and policy-driven studies have also been published that deal with the question of long-term mitigation potential in industry. These latter studies allow us to put the industry roadmaps into perspective and critically reflect their results. This report presents the main results and assumptions of these roadmaps and of a selection of closely related studies. The aim of the report is to provide a transparent compilation of these documents, and thereby increase transparency for the discussion of long-term abatement options in industry in the EU. Our report presents the selected studies with respect to the absolute and relative size of the abatement potentials identified, the assumptions that have been made, and a first assessment on their impact on the results. The idea is to increase the general understanding of what is driving the results, identifying differences and similarities in the approaches and storylines and to explain possible differences in the reduction potentials identified in the different studies. This report further presents to the reader an overview as well as an access point to the different studies. For in-depth understanding and further analyses and comparisons and assessment of the studies, the reader is referred to the documents underlying this analysis and invited to use this study’s output as a basis for further work.

 

Die Europäische Union hat angekündigt bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 80 bis 95% zu senken. 2011 wurde dazu die EU low-carbon economy Roadmap der Europäischen Kommission veröffentlicht. Außerdem haben verschiedene Industrieverbände auf Einladung der Kommission eigene sektor-spezifische Roadmaps entwickelt und veröffentlicht, die sich im Detail und aus Sicht der Industrie mit dem Minderungspotenzial in einzelnen Industriesektoren befassen. Zu den Verbänden, die eigene Sektor-Roadmaps vorgelegt haben gehören der Europäische Stahlverband EUROFER, der Europäische Zementverband Cembureau, der Verband der europäischen Papierindustrie (CEPI), und der Europäische Verband der Chemischen Industrie CEFIC. In den letzten Jahren wurden auch vermehrt wissenschaftliche und Studien mit politischen Vorgaben veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigen wie der Industriesektor langfristig dekarbonisiert werden kann. Diese Studien können hinzugezogen werden, um die von Industrieverbänden vorgelegten Studien in Perspektive zu setzen und die Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. In diesem Bericht werden die wichtigsten Annahmen und Kernaussagen der Roadmaps sowie inhaltlich verwandter Studien vorgestellt. Das Ziel ist dabei eine transparente Aufbereitung der verschiedenen Dokumente zur Verfügung zu stellen und damit eine transparente Diskussion über die langfristigen Vermeidungspotenziale in der Europäischen Industrie anzuregen. Dazu werden die absoluten und relativen Minderungspotenziale, die wichtigsten Annahmen hinter den Szenarien sowie eine erste vorsichtige Abschätzung der Auswirkungen der Annahmen auf die Ergebnisse dargestellt. Dadurch soll das allgemeine Verständnis über die Studien und ihre Ergebnisse sowie die treibenden Faktoren dahinter gesteigert werden, Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Ansätzen und Ausführungen aufgezeigt und mögliche Differenzen in den Vermeidungspotenzialen in den verschiedenen Studien erläutert werden. Darüber hinaus bietet dieser Bericht einen Überblick und Startpunkt für eine Auseinandersetzung mit den einzelnen Studien. Für ein vertieftes Verständnis der Studien sowie weitere Analysen, Vergleich und Bewertungen der Studien sei der Leser auf die Studien selbst verwiesen. Die in diesem Bericht zur Verfügung gestellten Ergebnisse der Studien können darüber hinaus für eigene Analysen verwendet werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-506587.html