Fraunhofer-Gesellschaft

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Zielorientierte Nutzung von Projektleitständen

 
: Heidrich, J.; Münch, J.; Wickenkamp, A.

Hochberger, C. ; Gesellschaft für Informatik -GI-, Bonn:
Informatik 2006. Informatik für Menschen. Bd.2 : Beiträge der 36. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI); 2. bis 6. Oktober 2006 in Dresden
Bonn: GI, 2006 (GI-Edition - Lecture Notes in Informatics (LNI) - Proceedings 94)
ISBN: 978-3-88579-188-1
ISBN: 3-88579-188-9
pp.87-94
Gesellschaft für Informatik (Jahrestagung) <36, 2006, Dresden>
German
Conference Paper
Fraunhofer IESE ()
data interpretation; data visualization; goal question metric approach; measurement; project monitoring; project management; project control

Abstract
Software-Projektleitstände etablieren sich derzeit vermehrt in Unternehmen als Instrument zur Überwachung und Steuerung kritischer Prozesse zur Entwicklung software-intensiver Systeme. Sie erhöhen die Prozesstransparenz und können damit zur frühestmöglichen Erkennung und Vermeidung von Projektrisiken genutzt werden. Der effektive und effiziente Einsatz solcher Software-Leitstände hängt wesentlich davon ab, dass sie an die speziellen Geschäftsziele und Rahmenbedingungen angepasst sind. Dies erfordert, dass einerseits die Datenerfassung ziel- und kontextorientiert erfolgt und andererseits die Datenanalyse, Dateninterpretation und Datenvisualisierung auf die Bedürfnisse der Nutzer von Projektleitständen systematisch zugeschnitten ist. Außerdem müssen sich Leitstände in bestehende Organisationsstrukturen einfügen und in der Regel mit existierenden Messinfrastrukturen gekoppelt werden können. Der mit dem Aufsetzen und Einführen von Leitständen verbundene hohe Aufwand legt ein Konzept nahe, bei dem ein Leitstand entsprechend vorgegebener Ziele und Rahmenbedingungen mit Hilfe modularer Komponenten maßgeschneidert werden kann. Der vorliegende Artikel skizziert ein solches Konzept und dessen Umsetzung anhand praxisorientierter Nutzungsszenarien. Ein wesentlicher Bestandteil dieses so genannten "Specula"-Ansatzes sind Visualisierungsketten, die gekapselte Analyse-, Interpretations- und Visualisierungsbausteine ziel- und kontextorientiert miteinander verbinden und eine gebündelte und nachvollziehbare Informationsaufbereitung ermöglichen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-48213.html