Fraunhofer-Gesellschaft

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Physikalisches Gefährdungspotenzial bei Explosionsereignissen

 
: Ramin, Malte von; Zdrazil, Matej

Hiermaier, Stefan (Hrsg.); Gebbeken, Norbert (Hrsg.); Klaus, Michael (Hrsg.); Stolz, Alexander (Hrsg.):
7. Workshop Bau-Protect 2016 : Gefährdung, dynamische Analyse und Schutzkonzepte für bauliche Strukturen. 15. und 16. November 2016, Merzhausen, Freiburg; Tagungsband
Stuttgart: Fraunhofer Verlag, 2017
ISBN: 978-3-8396-1153-1
pp.48-68
Workshop "Bau-Protect" <7, 2016, Freiburg>
German
Conference Paper
Fraunhofer EMI ()
Blast; Explosionslast; Gefährdungsanalyse; Schadensanalyse; Trümmerwurf

Abstract
Das Gefährdungspotential, ausgehend von Explosionsereignissen, weist – wie andere außergewöhnliche Extremereignisse auch – seine spezifischen Charakteristiken auf. Ausgangspunkt einer möglichen Gefährdung für Personen und bebaute Umgebung ist die charakteristische Form der Explosionsbelastung, die durch einen sehr hohen Druckanstieg in sehr kurzer Zeit gekennzeichnet ist. Diese Art der Belastung stellt für Mensch und Umgebung eine extreme Beanspruchung dar, die zu direkten und indirekten Schäden führen kann. Zusätzlich zu der Blastwelle geht eine Gefährdung durch bei der Explosion herausgeschleuderte Fragmente aus. Der vorliegende Beitrag beschreibt zunächst die Merkmale von Explosionen und Explosionsbelastungen. Daran anschließend wird auf das entstehende Gefährdungspotential eingegangen, welches sich aus dem weitläufigen Einflussbereich der Belastung ergibt. Potentielle Gefährdungen ergeben sich durch primäre und sekundäre Effekte der Blastdruckwelle sowie durch Wurfstücke in Form von primären Splittern und sekundär unter einer Biegebelastung versagenden Bauteiltrümmern.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-438485.html