Fraunhofer-Gesellschaft

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Möglichkeiten der Verfahrensintensivierung von reaktiven Extrusionen am Beispiel der Herstellung von Polylactid

 
: Bergmann, Björn
: Elsner, P.; Teipel, U.

:
Fulltext urn:nbn:de:0011-n-4357673 (20 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 4eca8ed1233fa2abad9bef6b3fc2f3cf
Created on: 01.03.2019

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Stuttgart: Fraunhofer Verlag, 2017, 129 pp., XXIV
Zugl.: Karlsruhe, Inst. für Technologie (KIT), Diss., 2016
Wissenschaftliche Schriftenreihe des Fraunhofer ICT, 72
ISBN: 978-3-8396-1148-7
German
Dissertation, Electronic Publication
Fraunhofer ICT ()
polymer chemistry; industrial chemistry & chemical engineering; materials science; Polymerchemie; Polymertechnologie; Materialwissenschaften; Industrielle Anwendung von wissenschaftlicher Förderung; Materialwissenschaftler; Chemiker; Verfahrensingenieure

Abstract
Es zeigt sich, dass der Einsatz von Ultraschallenergie innerhalb der Verfahrenslänge einen positiven Einfluss auf die erhaltenen Molekulargewichte hat und zu einem verminderten Restmonomeranteil in den hergestellten Materialien führt. Der Einsatz von Mikrowellenenergie kann problemlos im metallischen Umfeld eines konventionellen Doppelschneckenextruders realisiert werden, sorgt jedoch für einen hohen Grad an Materialabbau. Mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie ist es möglich, die beispielhafte Glykolyse des PLA zu verfolgen sowie auf Parameter zu schließen, welche eine hohe Signalqualität für Messungen innerhalb der Verfahrenslänge eines Doppelschneckenextruders bedingen. Der Prozess der Polymerisation zu PLA kann mittels NIR-Spektroskopie innerhalb der Verfahrenslänge verfolgt werden, der Einfluss von eingebrachter Ultraschall- und Mikrowellenenergie kann spektroskopisch beobachtet werden und Teilreaktionen, wie die Initiierung oder der Polymerabbau, können spektroskopisch identifiziert und bewertet werden.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-435767.html