Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

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Spritzlackieren: Periphere Einrichtungen

 
: Ondratschek, Dieter; Klein, Wolfgang

Ondratschek, Dieter (Red.); Tiedje, Oliver (Red.):
besser lackieren. Jahrbuch 2017 : 74. Jahrgang
Hannover: Vincentz, 2016
ISBN: 978-3-86630-012-5
pp.404-407
German
Book Article
Fraunhofer IPA ()
2-K-Lackierung; Spritzlackieren; Lackieranlage

Abstract
2-K-Lacke werden überwiegend im Spritz- oder Sprühverfahren verarbeitet. Bei der Entscheidungsfindung zur Einführung von speziellen 2-K-Geräten und -Anlagen zur automatisierten, bedarfsgerechten Dosierung und Mischung von Stammlack und Härter sind folgende Kriterien zu bewerten:
- Risiko einer vorzeitigen Aushärtung des 2-K-Lackes aufgrund kurzer Topfzeit: Bei Topfzeiten bis ca. 2 h empfiehlt es sich meistens, entsprechend ausgelegte 2-K-Geräte und -Anlagen vorzusehen.
- Erhöhung der Zuverlässigkeit des Verarbeitungsprozesses: Die mechanisch bzw. elektronisch gesteuerte Dosierung der Lackkomponenten reduziert gegenüber dem manuellen Dosieren und Mischen von 2-K-Lacken die subjektiven Ungenauigkeiten auf ein Minimum.
- Einhaltung besonders hoher bzw. spezieller Lackfilmqualitäten, z. B.: Korrosionsschutz, Elastizität, Dekontaminierbarkeit.
- Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Verarbeitungsprozesses:
- kürzere Arbeitszeiten durch das Entfallen von Neuansätzen sowie durch schnellere Farbwechsel,
- Vermeiden von „Wegwerfverlusten“ bei zu großen Lackansätzen,
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen: Durch die Geschlossenheit der 2-K-Anlagen entstehen geringere Personalbelastungen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-435514.html