Fraunhofer-Gesellschaft

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Untersuchung von Additiven zur CO2-Hydratbildung

 
: Egenolf-Jonkmanns, Bärbel
: Deerberg, Görge; Petermann, Marcus

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Fulltext urn:nbn:de:hbz:294-45395 (5.9 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 5702c6607a6713365b58b6a317455906
(CC) by-nc-nd
Created on: 27.4.2016


Bochum, 2015, 235 pp.
Bochum, Univ., Diss., 2015
German
Dissertation, Electronic Publication
Fraunhofer UMSICHT Oberhausen ()
Thermodynamik; gas hydrate; carbon dioxide

Abstract
CO2-Hydrate bestehen aus Käfigstrukturen, wobei mehrere Wassermoleküle einzelne Gasmoleküle umschließen. Zusätze in Hydraten können die kinetischen und thermodynamischen Eigenschaften der Hydratbildung und -auflösung beeinflussen. Das Anwendungspotenzial von CO2-Hydraten z. B. zur Meerwasserentsalzung wurde nachgewiesen, wird jedoch nicht weiterentwickelt.
Als Promotoren für die CO2-Hydratbildung werden Hydrogele mit variabler Vernetzungsdichte erprobt. In den Untersuchungen konnte der Einfluss der Vernetzungsdichte auf die CO2-Hydratbildung nachgewiesen werden. Der kinetisch wirkende Effekt verkürzt die Induktionszeit und es wird mehr CO2 in Käfige eingelagert. CO2-Hydrat-Slurries können als Prozessfluide in Klimakälte-Anlagen umweltschädliche chlorierte und fluorierte Kohlenwasserstoffe in konventionellen Kältemitteln ersetzen. Der gezielte Einsatz von schwach vernetzten Hydrogelen minimiert den Zeit- und Energiebedarf von hydratbasierten Technologien erheblich.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-389387.html