Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Grundlagen des Benchmarkings

 
: Hastreiter, Stefan; Buck, Moike; Jehle, Franziska

:

Woratschek, H.:
Wertschöpfungsorientiertes Benchmarking. Logistische Prozesse in Gesundheitswesen und Industrie
Berlin: Springer Vieweg, 2015 (Xpert.press)
ISBN: 3-662-43717-1
ISBN: 978-3-662-43717-9 (Print)
ISBN: 978-3-662-43718-6 (Online)
pp.65-75
German
Book Article
Fraunhofer IIS ()
Prozess - Benchmarking; Modellierung von Prozessen; Gesundheits - Services; Analyse von Prozessen

Abstract
Der Begriff Benchmarking, nach dem heutigen Verständnis wurde vor allem durch die US-Firma Xerox maßgebend geprägt. Robert C. Camp, Manager bei Xerox, bezeichnete Benchmarking als „die Suche nach den besten Industriepraktiken, die zu Spitzenleistungen führen“. Darauf folgten viele verschiedene Definitionen dieses Begriffes als auch abgeleitete Ziele, die im Wesentlichen auf die Arbeit von Camp zurückzuführen sind. Über die Zeit erfolgte eine Erweiterung des Konzeptes vom reinen Vergleichsinstrument hin zur Managementmethode, die zum organisationalen Lernen sowie zur positiven Entwicklung der Organisation beiträgt. Dabei wurde Benchmarking aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und in neue Anwendungsfelder eingeführt. Hierzu wird in der Literatur und der unternehmerischen Praxis zwischen unterschiedlichen Arten von Benchmarking-Objekten und -Partnern unterschieden. Die Basis für die Durchführung eines Benchmarking bildet in der Regel ein strukturierter, mehrstufiger Prozess, der sogenannte Benchmarking -Prozess. Als Orientierungshilfe für die Entwicklung eines Benchmarkings dient dabei häufig der PDCA-Zyklus nach Deming, entnommen aus dem Total Quality Management (TQM). Der PDCA-Zyklus beschreibt einen kontinuierlichen Prozess ohne Endzustand. Es ist Aufgabe der Unternehmen sich durchgehend weiterzuentwickeln und ständige Verbesserung anzustreben.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-375986.html