Fraunhofer-Gesellschaft

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Interaktives simulationsgestütztes Skizzieren mechatronischer Produktionssysteme

Effizienzsteigerung im Systementwurf
 
: Stich, Peter; Reinhart, Gunther

Adolphs, P. ; VDI/VDE-Gesellschaft Meß- und Automatisierungstechnik -GMA-, Düsseldorf:
Automation 2015. CD-ROM : 16. Branchentreff der Mess- und Automatisierungstechnik, 11. und 12. Juni 2015, Baden-Baden
Düsseldorf: VDI-Verlag, 2015 (VDI-Berichte 2258)
ISBN: 978-3-18-092258-4
pp.1081-1096
Branchentreff der Mess- und Automatisierungstechnik (Automation) <16, 2015, Baden-Baden>
German
Conference Paper
Fraunhofer IWU ()
physikbasierte Simulation; Verpackungstechnik; Anlagenentwicklung

Abstract
Basierend auf der Analyse bestehender Ansätze im Bereich der mechatronischen Entwicklung wird eine neue Art der interaktiven Gestaltung von Verarbeitungsmaschinen dargestellt. Die Konzeptionierung neuer Anlagen erfolgt in der industriellen Entwicklung zumeist in interdisziplinär besetzten Kernteams, wobei in frühen Phasen lediglich die benötigte Funktionalität skizziert werden kann. Aus diesem Grund wurde eine mechatronik-orientierte Skizzierumgebung zum simulationsgestützten Systems Engineering entworfen. Diese kann beispielsweise mit einem Smart-Board oder einem Touch-Display verbunden werden, wodurch die Fachexperten anteilig ihre Ideen für die neue Anlage in einer digitalen Freihandskizze festhalten können. Neben der Definition der geometrischen Funktions-elemente können in der Skizzierumgebung auch elektro- und softwaretechnische Komponenten gestaltet werden. Die skizzierten Elemente werden kontinuierlich ausgewertet und parallel in ein Simulationsmodell überführt, das online in den Gestaltungsprozess integriert werden kann. "Die Skizze erwacht somit zum Leben". Über die kontinuierliche abrufbare Simulation, deren Ergebnisse direkt in der digitalen Freihandskizze visualisiert werden, kann so in einem interaktiven Prozess die benötigte Funktionalität entworfen und das Zusammenspiel der disziplinspezifischen Entwicklungsartefakte frühzeitig abgestimmt werden. Dadurch stellt die Simulation nicht mehr länger eine Datensenke dar, sondern bildet den Ausgangspunkt für weitere disziplinspezifische Schritte innerhalb der nachgelagerten Entwicklungsprozesse.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-364287.html