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Verfahren zur zielgerichteten Justierung von optischen Bauelementen zu einer Bezugsachse

 
: Beier, Matthias; Gebhardt, Andreas; Schmidt, Erik; Litschel, Reinhold

:
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DE 102013004738 A1: 20130312
German
Patent, Electronic Publication
Fraunhofer IOF ()

Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zielgerichteten Justierung von optischen Bauelementen zu einer Bezugsachse oder einem Bezugsvektor. Dabei werden die Position(en) der optischen Oberflache(n) mindestens eines optischen Bauelements zur Bezugsachse, durch optische Messung mit Autokollimationsfernrohren in Reflexion und/oder Transmission, mit interferometrischen Messverfahren, einem oder mehreren taktil und/oder berührungslos messenden Distanzsensor(en) oder der Kombination mehrerer dieser genannten Messverfahren, bei einer Drehung des auf einer Justiereinheit angeordneten optischen Bauelements um die Bezugsachse bestimmt.; Mit der/den bestimmten Position(en) einer/der zu justierenden Achse(n) wird/werden durch eine Verschwenkbewegung der Justiereinheit um einen Drehpunkt in Verbindung mit einer translatorischen Verschiebebewegung senkrecht zur Bezugsachse oder durch mehrfache Verschwenkbewegung einer Justiereinheit an der mehr als ein Drehpunkt vorhanden ist, die die optische Wirkung des optischen Bauelementes beschreibenden Achse (optische Achse(n)) des einen oder mehrerer optischer Bauelemente so ausgerichtet wird/werden, dass sie mit der Bezugsachseübereinstimmen.; Dabei wird bei einer Justiereinheit, die mit einem einzigen Drehpunkt ausgebildet ist, zuerst die Ausrichtung der der optische Wirkung des optischen Bauelementes beschreibenden Achse(n) (optischen Achse(n)) des/der optischen Bauelemente(s) parallel zur Bezugsachse und anschliessend durch eine translatorische senkrecht zur Bezugsachse mit der Justiereinheit durchgeführte Bewegung, die die optische Wirkung des optischen Bauelementes beschreibenden Achse(n) (optische Achse(n)) des/der optischen Bauelemente(s) in Übereinstimmung mit der Bezugsachse gebracht.; Bei einer Justiereinheit, die mit mehr als einem Drehpunkt ausgebildet ist, wird/werden zuerst die die optische Wirkung des optischen Bauelementes beschreibenden Achse (optische(n)) Achse(n) des/der optischen Bauelemente(s), unter Berücksichtigung der Lage des zweiten Drehpunktes, durch eine Stellbewegung um den ersten Drehpunkt, definiert auf einen vorher berechneten Verkippungswinkel zur Bezugsachse justiert und anschliessend wird durch eine weitere Stellbewegung um den zweiten Drehpunkt auf die Bezugsachse eingeschwenkt und somit zentriert.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-337313.html