Fraunhofer-Gesellschaft

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Filtration und Analyse

 
: Rochowicz, Markus; Holzapfel, Yvonne; Kreck, Guido

Verl, Alexander (Hrsg.); Bauernhansl, Thomas (Hrsg.) ; Verein zur Förderung Produktionstechnischer Forschung e.V. -FpF-, Stuttgart; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
Die neue VDA 19. Das Regelwerk zur Technischen Sauberkeit nach der Überarbeitung : Workshop, 28. Oktober 2014, Stuttgart
Stuttgart, 2014 (Fraunhofer IPA Workshop F 295)
38 Folien
Workshop "Die neue VDA 19 - Das Regelwerk zur Technischen Sauberkeit nach der Überarbeitung" <2014, Stuttgart>
German
Conference Paper
Fraunhofer IPA ()
technische Sauberkeit; VDA 19; Partikelmesstechnik; Partikelzähler; Filtration; Gravimetrie; Prüfen; Teilchen; Messen; Analyse; Mikroskopie

Abstract
Nach der Extraktion der Partikel vom Bauteil, die im Vortrag "Prüfverfahren Teil 1" beschrieben ist, erfolgt die eigentliche Analyse der Partikel. Dazu werden die Partikel zunächst auf einem Analysefilter abgeschieden, meist durch Vakuumfiltration. Die Belegung des Analysefilters mit Partikeln ist dabei entscheidend für die spätere Auswertbarkeit. Während für die gravimetrische Analyse mittels Differenzwägung möglichst viele Partikel abgeschieden werden sollten, um nicht in die Auflösungsgrenze der üblichen Laborwaagen zu gelangen, sollten die Partikel für die heute am weitesten verbreitete Analyse mit automatisierten Lichtmikroskopen möglichst einzeln und ohne Überlappung vorliegen. Weiterhin erfordert die lichtoptische Auszählung und Größenbestimmung bestimmte Konventionen hinsichtlich Beleuchtung, Bildverarbeitung, Partikelvermessung und Typisierung, die in der sog. Standardanalyse nach VDA 19 festgelegt sind. Diese Konventionen sind entscheidend für eine gute Vergleichbarkeit von lichtoptischen Analysen, was im Rahmen der weltweiten Zuliefernetzwerke in der Automobilindustrie heute zunehmend wichtiger wird.
Weiterhin werden im Vortrag Methoden der sog weitergehenden Analyse beschrieben, die nicht dazu verwendet werden sollen, um Sauberkeitsgrenzwerte zu bestimmen, sondern zur Ursachenforschung oder Prozessoptimierung. Hierzu werden Analysetechniken verwendet, die bspw. über die dreidimensionale Ausdehnung von Partikeln Aufschluss geben oder das Material bestimmen können. Abschließend werden zwei Methoden der sog verkürzten Analyse andiskutiert, die für ein schnelles Monitoring verwendet werden können, mit geringerer Informationstiefe und Präzision als die VDA 19 Standardanalyse.
Parallel zum Vortrag werden in Form von Live-Schaltungen in die Sauberkeitslabore des Fraunhofer IPA die einzelnen Verfahren in der Anwendung demonstriert.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-332187.html