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Umgang mit den aktuellen gesetzlichen Stoffverboten in der Produktentwicklung

Handlungshilfen zur Evaluierung und Substitution von gefährlichen und verbotenen Stoffen auf Grund der RoHS und ElektroG. Fraunhofer IPA Tagung F 118, 22. September 2005, Stuttgart
 
: Schraft, R.D.; Westkämper, E.
: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart

Stuttgart: FpF - Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung, 2005, 151 pp.
Fraunhofer IPA-Tagung, F 118
Tagung "Umgang mit den Aktuellen Gesetzlichen Stoffverboten in der Produktentwicklung" <2005, Stuttgart>
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (Tagung) <118, 2005, Stuttgart>
German
Conference Proceedings
Fraunhofer IPA ()
EU-Altfahrzeugrichtlinie; Stoffverbot; RoHS; ELV; Automobilindustrie; Gefährlicher Stoff; Produktentwicklung; Schwermetall

Abstract
Die RoHS und ELV bedeuten eine Technologie-Zäsur für die gesamte Elektronik- und Automobil-Branche, deren erfolgreiche Bewältigung nur mit sehr viel Aufwand an Technologie-Ressourcen und weiteren Kosten möglich ist.
Die bereits vorliegende europäische Richtlinie - RoHS -, stellt ab dem 1. Juli 2006 Anforderungen an die Vermeidung bestimmter Stoffe (Pb, Cd, Hg, Cr (VI), PBB, PBDE) bei der Produktion von Elektro- und Elektronikneugeräten. Ebenso wurden ab dem 1. Juli 2003 in der europäischen Richtlinie - ELV - und in der entsprechenden nationalen Umsetzung - AltFzgV - Stoffverbote (Pb, Cd, Hg, Cr (VI)) für Neufahrzeuge vorgegeben.
Diese Richtlinien gelten für alle Elektronik- und Automobilunternehmen (sowohl Hersteller wie auch Zulieferer) im Bereich der EU, ebenso für diejenigen, die in die EU importieren.
Der praktische Umstelltermin für die Fertigungen liegt wegen der erforderlichen Vorlaufzeiten im Lagerhaltungs- und Vertriebsbereich auf dem Wege bis zum Endabnehmer in vielen Fällen ganz erheblich vor den oben genannten Stichterminen.

: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-32439.html